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Eine Analyse zum Schweizer Einzug in den WM-Halbfinal

Liebe Schweiz, jetzt erst recht!

Das WM-Turnier der Schweiz geht weiter. Der Erfolg im Halbfinal gegen Finnland ist geglückt und das Nationalteam trifft nun am Samstag auf Kanada. Der Grundbaustein des Erfolgs liefern vier Fähigkeiten. Eine Analyse. 

Den Kragen des WM-Trikots zieren vier Wörter: Mut. Vertrauen. Stärke. Stolz. Mit genau diesen vier Begriffen hinter der Brust tritt die beste Schweizer Nationalmannschaft aller Zeiten an dieser WM auf und hat sich so den Platz im Halbfinal redlich verdient.

Mut. Die Definition des Wortes ist ganz einfach: „Es ist die Furchtlosigkeit, angesichts einer Situation, in der man Angst haben könnte.“ Genau so zeigen sich die Schweizer in Dänemark auch. Sie stürmen in Richtung gegnerischem Tor, stellen sich nicht hinten rein um sich von den gegnerischen Fähigkeiten auseinandernehmen zu lassen und beschäftigen den Gegner bereits in deren eigenen Zone.

Vertrauen. Wie vorgeschrieben macht die Schweiz hier genau das richtige. Sie beweist „festes Überzeugtsein von der Verlässlichkeit, Zuverlässigkeit einer Person.“ Jeder geht für jeden, die Spieler wissen, dass sie es als Team schaffen können und treten auch als geschlossene Truppe auf. Alle gönnen sich den Erfolg gegenseitig.

Stärke. Viele Wege führen bekanntlich ja nach Rom und so ist auch der Begriff „Stärke“ in diversen Möglichkeiten umzusetzen. Ob „Grad an Leistungskraft“, „Stabilität bewirkende Festigkeit“ oder „Grösse der Intensität“, sämtliche Bedeutungen der „Stärke“ legt die Schweiz an den Tag und überwindet die Hürden, welche ihnen in den Weg gelegt werden.

Stolz. “Selbstbewusstsein und Freude über eine eigene Leistung“ nichts könnte die Gefühlslage der Schweizer Mannschaft besser beschreiben. Verständlicherweise überglücklich stürmten sie bei der Schlusssirene gegen Finnland das Eis und freuten sich über den Erfolg. Doch bereits beim Gang durch die Mixed Zone ist eines klar: Das war's noch nicht, es geht noch weiter.

Nun geht es ab Samstag um die Medaillen und damit um das nächste Edelmetall nach Silber vor fünf Jahren in Stockholm. Der erste Schritt ist gemacht, das WM-Ziel Viertelfinal ist übertroffen und deshalb gilt ab sofort: Jetzt erst Recht!

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