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Der Teamcheck der beiden Europa-League-Finalisten

Heute Abend heisst es: Vorhang auf für Marseille gegen Atlético!

Olympique Marseille trifft im Finale der Europa League auf Atlético Madrid. Wer geht am Schluss als Sieger vom Platz?

Dieses Finale veranlasste uns, etwas genauer hinter die Fassaden der beiden Vereine zu schauen. Wie schlagen sie sich in der Liga? Wer sind die beiden Trainer, die sich duellieren? Und auf welche Stars gilt es besonders zu achten?

Wie läufts Olympique Marseille in der Ligue 1?

Seit 22 Jahren befindet sich Olympique Marseille in der Ligue 1. Zu einem Liga-Titel reichte es für den Traditionsklub schon länger nicht mehr, was natürlich auch mit der stets zunehmenden Dominanz von Paris Saint-Germain zu tun hat. In der aktuellen Spielzeit, in der noch eine Partie zu bestreiten ist, liegt Marseille auf dem vierten Tabellenrang und liefert sich noch ein eifriges Duell mit Olympique Lyon um einen Champions-League-Platz. Während der vierte Platz schon mehr als gesichert ist (17 Punkte Vorsprung auf Rennes), liegt OM nur gerade einen Punkt hinter dem Dritten aus Lyon. Im Bereich des Möglichen ist gar noch der zweite Platz. Monaco liegt drei Punkte vor Marseille, hat aber das etwas bessere Torverhältnis.

Wie läufts Atlético Madrid in LaLiga?

Am letzten Samstag feierte Atlético Madrid in Getafe einen wichtigen Auswärtssieg. Koke traf nach acht Minuten auf Vorlage von Griezmann – bei diesem einen Treffer blieb es. Gut möglich, dass sich die „Rojiblancos“ damit die Vizemeisterschaft gesichert haben. Denn der Stadtrivale Real Madrid, der ebenfalls einen Sieg einfuhr, bleibt so drei Punkte entfernt. Das Torverhältnis von +50 würde eindeutig für die Königlichen sprechen bei einer Punktegleichheit. Jedoch ist das Szenario, dass Atléti daheim gegen Eibar verliert und Real Madrid zugleich in Villarreal gewinnt eher unwahrscheinlich.

Für Atlético Madrid wäre es die erste Vizemeisterschaft seit 1991! Zuletzt wurde das Team von Startrainer Diego Simeone nach dem Titelgewinn vor vier Jahren dreimal Dritter. Es war eine durchaus erfolgreiche Saison von Atlético Madrid mit bis anhin nur fünf Niederlagen in 37 Spielen. Weniger waren es einzig in der Meistersaison 2013/2014. Etwas beunruhigender ist dafür, dass deutlich weniger Tore geschossen wurden als in den letzten Spielzeiten.

Das ist der Cheftrainer von Olympique Marseille

Der Cheftrainer von Olympique Marseille heisst seit dem 20. Oktober 2016 Rudi Garcia. Der französisch-spanische Doppelbürger leistet im Süden Frankreichs hervorragende Arbeit. Betrachtet man etwas genauer die Statistik, so ist der 54-Jährige der beste Marseille-Trainer seit rund 24 Jahren! In seinen bislang 94 Pflichtspielen als Trainer der Weiss-Blauen holte er im Schnitt 1,84 Punkte pro Spiel. Mit diesem überzeugenden Wert lässt er Trainerlegenden wie Didier Deschamps (2009-2012 Trainer von OM) oder Marcelo Bielsa (2014-2015 Trainer von OM) hinter sich. Und wie man sich zum Meister krönt, weiss der frühere Roma-Trainer eigentlich auch. Mit LOSC Lille wurde er 2011 sensationell Französischer Meister und zugleich noch Französischer Pokalsieger. Ein Erfolgsmann!

Das ist der Cheftrainer von Atlético Madrid

Ihn dürften alle kennen. Diego Pablo Simeone oder „El Cholo“, wie er ab und an genannt wird. Der 48-jährige Argentinier, in Buenos Aires geboren, ist mittlerweile seit sechseinhalb Jahren Trainer von Atlético Madrid und betreute diese Mannschaft in beinahe 400 Pflichtspielen. Noch beeindruckender ist sein Schnitt von 2,07 Punkten pro Spiel! Dass er ein ausgewiesener Fussballfachmann ist, hat er schon des Öfteren bewiesen und der Schritt zum Weltklasse-Trainer hat er schon lange vollbracht. Atlético Madrid ohne Simeone an der Linie geht eigentlich schon gar nicht. Das scheint auch er so zu sehen. Gerüchte um einen möglichen Abgang verstummten jeweils schnell wieder.

Vor seiner Zeit bei Atlético war Simeone etwas weniger erfolgreich bei verschiedenen Stationen in seiner Heimat und für 18 Spiele bei Catania Calcio tätig. Als Spieler wurde er unter anderem Spanischer Meister und Pokalsieger mit Atlético Madrid, Italienischer Meister und Pokalsieger mit Lazio Rom oder einmal Uefa Cup-Sieger mit Inter Mailand. Der ehemalige zentrale Mittelfeldspieler absolvierte ausserdem über 100 Länderspiele für Argentinien. Sein Sohn Giovanni Simeone spielt aktuell sehr erfolgreich bei der AC Fiorentina. Der Stürmer schoss in dieser Saison bislang 13 Saisontore.

Die Stars von Olympique Marseille

Die zwei grössten Stars von Olympique Marseille sind zugleich jene zwei Spieler mit dem absolut höchsten Marktwert im Kader. Dimitri Payet und Florian Thauvin sind sowas wie die offensiven Lebensversicherungen von OM.

Vor allem Letzterer überzeugt in dieser Saison so wie noch nie zuvor. 22 Liga-Treffer und 12 Vorlagen konnte sich der 25-jährige Thauvin bereits gutschreiben lassen. Mit diesen Werten liegt er in der Scorerliste einzig hinter PSGs Edinson Cavani. Nach so einer bärenstarken Saison wäre es eigentlich fast logisch, sehen wir Marseille’s Nummer 26 an der Weltmeisterschaft in Russland.

Dimitri Payet dürfte den meisten etwas bekannter sein. Der 31-jährige Captain spielte, anders als sein Sturmkollege, bereits 37 Mal für die „Les Bleus“. Im aktuellen Kader von Frankreich ist der kleine Wirbelwind aber nicht zu finden, obwohl er ebenfalls eine sehr starke Saison hinter sich hat mit 6 Toren und 14 Vorlagen in 31 Liga-Spielen. In der Europa League brillierte Payet mit 3 Toren und 7 Vorlagen in 11 Spielen und war massgeblich am Einzug ins Finale beteiligt. Für Aufsehen sorgte er Ende Januar 2017, als er seinen Wechsel von West Ham United zurück zu Marseille fast erzwang.

Das sind die Stars – die „magischen Drei“

Atlético Madrid ist eine echte Hausnummer. Da nur ein paar Stars, vergessen nur einen Star, herauszufischen, ist eigentlich gar nicht möglich. Für viele sind die „Rojiblancos“ auch keine Europa-League-, sondern eine Champions-League-Mannschaft. Muss man sich jedoch trotzdem auf ein paar Starspieler beschränken dürften es diese drei sein. Saúl Ñiguez, Antoine Griezmann und Koke. Plus noch einer: Der fantastische und aktuell wohl weltbeste Torwart Jan Oblak.

Der 23-jährige Ñiguez und der 26-jährige Koke sind normalerweise zentrale Mittelfeldstrategen. Unter Simeone kommen sie aber besonders gerne auch auf den Flügeln zum Einsatz wie am vergangenen Samstag gegen Getafe. Es sind Allrounder, Ballkünstler, Ideengeber und schlicht fantastische Fussballer. Spieler, die ein Spiel entscheiden können. Spieler, die das zusätzliche, gewisse Etwas mit sich bringen. Beide sind laut transfermarkt je 70 Millionen Euro schwer und, dies ist noch viel bedeutender, sie stammen aus der eigenen Jugend. Wobei: Ñiguez stammt ursprünglich aus der Jugend von Real Madrid, wechselte mit 18 Jahren aber zu Atlético.

Zu Antoine Griezmann ist im Übrigen nicht mehr viel zu sagen. Der 27-jährige Franzose ist mit seinen 100 Millionen Euro noch etwas teurer als seine beiden Kollegen und mittlerweile auch schon eine Identifikationsfigur. In der laufenden Saison schoss er bislang 19 Liga-Treffer, in der Europa League sammelte er acht Scorerpunkte (4 Tore, 4 Vorlagen) in sieben Spielen. Der Nationalstürmer ist schlicht ein wahrer Goalgetter. Ein grosser Mann für die grossen Spiele!

Der Routinier im Dress von Olympique Marseille

Der Routinier im Team ist mit Sicherheit Steve Mandanda. Der 33-jährige, in der Demokratischen Republik Kongo geborene, Torwart ist auch so etwas wie eine Legende von Olympique Marseille. Zwar aus der Jugend vom AC Le Havre stammend, absolvierte er bislang 484 Pflichtspiele für OM. Genau wie sein Kollege Payet ein Jahr früher, zog es Mandanda für ein kurzes Intermezzo im Juli 2016 auf die Insel zu Crystal Palace. Bei den „Eagles“ wusste er aber nicht wirklich Fuss zu fassen und absolvierte lediglich zehn Spiele. Im Juli vergangenen Jahres fand dann die Rückholaktion für ungefähr drei Millionen Euro statt. In der Europa League bestritt er aufgrund eines Muskelrisses seit dem Achtelfinale keine Partie mehr. Nun scheint der 26-malige Nationalspieler Frankreichs aber wieder (rechtzeitig) fit zu sein.

Die beiden Routiniers im Dress von Atlético Madrid

Gabriel Fernández Arenas, oder einfach kurz Gabi, ist eine wahre Legende von Atléti. Der 34-jährige Mittelfeldregisseur stammt wie Koke und Ñiguez aus der eigenen Jugend und steht bis auf zwei Abstecher zu Getafe und Real Saragossa seit jeher im Kader. Und er ist nicht nur einfach ein Routinier, sondern „El capitán“, der Kapitän. Ein Leitwolf, wie er im Buche steht. Ein Mann für die unerlässliche Drecksarbeit, die für Erfolg ebenfalls verrichtet werden muss. Tore schiesst der frühere U-Nationalspieler Spaniens praktisch nie. Aber mit seinem unermüdlichen Einsatz und seinem aggressiven Willen ist er das Prunkstück dieser Mannschaft.

Zusammen mit dem uruguayischen Innenverteidiger Diego Godín bildet er das Rückgrat von Atlético Madrid. Godín ist der andere Routinier. Der 32-jährige Abwehrhüne steht seit mittlerweile fast acht Jahren im Kader der Madrilenen und bestritt in dieser Zeit fast 350 Pflichtspiele für Atlético. Der zuverlässige Defensivspieler ist an Erfahrung kaum zu überbieten. Ihn werden wir, anders als Gabi, an der Weltmeisterschaft in Russland sehen. Für Uruguay bestritt Godín bislang über 100 Länderspiele und ist ausserdem Captain seines Heimatlandes.

Das Talent von Olympique Marseille

Die Jugend von Olympique Marseille hat schon den einen oder anderen grossen Namen hervorgebracht. Beispiele dafür sind Medhi Benatia (Verteidiger Juventus Turin), Samir Nasri (Ex-Arsenal und -ManCity), Mathieu Flamini (Ex-Milan und -Arsenal), sowie die zwei Ayew-Brüder André und Jordan (beide bei Swansea City).

Das momentan grösste Talent im Kader dürfte Maxime Lopez mit der Nummer 27 sein. Der erst 20-jährige Mittelfeldregisseur spielt unter Trainer Garcia eine tragende Rolle und kam in der Europa League in fast allen Spielen von Anfang an zum Einsatz. In der Ligue 1 stand er 23 Mal auf dem Platz. Wettbewerbsübergreifend absolvierte der U21-Nationalspieler 43 Pflichtspiele für seinen Verein in diesem Jahr. Dabei erzielte er jedoch nur ein Tor. An seiner offensiven Ausbeute kann er sicherlich noch etwas arbeiten. Nichtsdestotrotz wird dem französisch-algerischen Doppelbürger grosses Potenzial attestiert und eine grosse Zukunft vorausgesagt. In der Vergangenheit hatten bereits Mannschaften wie Arsenal, Liverpool, der FC Barcelona und Real Madrid Interesse am kleinen, flinken Mittelfeldspieler.

Das Talent von Atlético Madrid

Wie erwähnt brachte Atlético Madrid mit Saúl und Koke bereits ganz grosse Spieler hervor. Ángel Correa stammt zwar nicht aus der eigenen Jugendakademie, darf aber durchaus als das Talent angesehen werden. Der 23-jährige Stürmer aus Argentinien, der in derselben Stadt wie Lionel Messi geboren wurde, könnte eines Tages ein ganz Grosser werden. Im Dezember 2014 wurde Correa von San Lorenzo für rund 7,5 Millionen Euro verpflichtet. Damals war er gerade mal 19 Jahre alt. Seitdem bestritt der kleine, wirblige und äusserst trickreiche Angreifer schon über 130 Spiele für Atlético Madrid. Keine Selbstverständlichkeit für so einen jungen Mann. An Griezmann ist im Sturm kein Vorbeikommen, daneben verfügt Simeone mit Diego Costa, Kévin Gameiro oder Altmeister Fernando Torres weitere, ordentliche Optionen. Correa spielt aktuell seine erfolgreichste Saison und ist mit acht Liga-Treffern der zweitbeste Torschütze hinter Antoine Griezmann. Ein Versprechen für die Zukunft mit noch viel Potenzial!

Welche Erfolge konnten die Franzosen bejubeln?

Olympique Marseille ist bislang der einzige französische Mannschaft, die die Champions League für sich entscheiden konnte. Dieser Triumph liegt aber schon eine ganze Weile her und fand 1993 statt, als Marseille die AC Milan mit 1:0 bezwang.

Ansonsten wurde OM insgesamt neunmal französischer Meister, zehnmal französischer Pokalsieger, dreimal französischer Ligapokalsieger und zweimal französischer Superpokalsieger.

Der letzte grosse Erfolg war der Gewinn des Ligapokals im Jahre 2012 (im Bild). Damals am 14. April besiegte die Mannschaft unter der Leitung des heutigen Nationaltrainers Didier Deschamps Olympique Lyon vor rund 80.000 Zuschauern mit 0:1 nach Verlängerung. Den goldenen Treffer schoss der brasilianische Stürmer Brandão, der erst sieben Minuten zuvor für Loïc Rémy eingewechselt wurde, in der 105. Spielminute.

Den französischen Superpokal sicherte sich Marseille in der Saison 2011/2012 am 27. Juli 2011 dank eines 4:5-Torfestivals gegen LOSC Lille, welches damals vom heutigen OM-Trainer Rudi Garcia betreut wurde. André Ayew schoss drei Treffer, sein jüngerer Bruder Jordan bereitete drei vor.

Welche Erfolge konnten die „Rojiblancos“ bejubeln?

In der kürzeren Vergangenheit gab es keinen Titel mehr für Atlético Madrid. Am 22. August 2014 war es zuletzt der Fall, als im Supercopa Erzrivale Real Madrid im Rückspiel mit 1:0 bezwungen wurde. Den goldenen Treffer schoss bereits nach zwei Minuten der heutige Juve-Stürmer Mario Mandzukic. Das Hinspiel endete mit 1:1. Es war nach fast 30 Jahren der zweite Gewinn des Superpokals.

In der Vitrine findet sich jedoch der eine oder andere Pokal. Zehnmal wurde Atlético Madrid Spanischer Meister, zuletzt 2014 nach acht Jahren Abstinenz. Zehnmal holte man den Spanischen Pokal, zweimal die Europa League, einmal den Weltpokal, einmal den Europapokal der Pokalsieger und zweimal den UEFA Supercup.

Die „Colchoneros“ sind seit der Amtsübernahme durch Diego Simeone wieder äusserst erfolgreich unterwegs. Nicht nur in Spanien selber, sondern auch in Europa. Ein erneuter Gewinn der Europa League würde das Ansehen bestimmt noch zusätzlich steigern.

Der Weg von OM ins Europa-League-Finale

Mit den Franzosen von Marseille rechnete wohl nicht jeder im Finale. Ab der K.O.-Phase waren schliesslich grosse Namen wie Borussia Dortmund, Arsenal London, AC Mailand, Villarreal und SSC Neapel in diesem Wettbewerb dabei.

Olympique Marseille beendete die Gruppenphase hinter dem FC Red Bull Salzburg als Zweiter mit acht Punkten aus sechs Spielen. Gegen die Österreicher gab es ein Remis und eine Niederlage, gegen die Türken von Konyaspor ein Unentschieden und ein knapper Sieg und gegen die Portugiesen von Guimarāes einen Sieg und eine Niederlage. Also wahrlich keine berauschende Gruppenphase.

Ab der K.O.-Phase ging dann allerdings die Post ab! Zuerst wurde Sporting Braga mit 3:0 aus dem Orange Vélodrome gefegt, im Rückspiel gab’s dann eine unbedeutende 0:1-Niederlage. Danach musste der spanische Vertreter Athletic Bilbao gegen Marseille die Segel streichen, OM siegte 3:1 und 1:2. Im Viertelfinale war dann Schluss für RB Leipzig. Zwar siegten die Deutschen im Hinspiel mit 1:0, in Frankreich zündeten aber die Akteure von Marseille beim 5:2 ein Offensivfeuerwerk. Im Halbfinale wurde Leipzigs Partnerverein Salzburg ausgeschaltet. Nach dem 2:0 im Hinspiel und dem 0:2 im Rückspiel ging es in die Verlängerung, in welcher der 32-jährige Innenverteidier Rolando vier Minuten vor Schluss seinem Team das Finalticket sicherte (im Bild).

Der Weg von Atlético ins Europa-League-Finale

Atlético Madrid war ja ursprünglich in der Champions League vertreten. Die Gruppenphase verlief jedoch alles andere als glücklich. In der Gruppe C mit der AS Roma, dem FC Chelsea und dem aserbaidschanischen Verein Qarabag Agdam hatte Atlético tatsächlich das Nachsehen. Ausschlaggebend dass am Ende nur der dritte Platz herausschaute waren wohl die zwei mehr als unnötigen Remis gegen Qarabag Agdam. Es sollten für den Aussenseiter die einzigen Punkte bleiben. Die „Rojiblancos“ verpassten es danach, gegen die grösseren Konkurrenten die nötigen Punkte einzufahren.

In der Europa League nahm dann Atlético Madrid schnell Fahrt auf und wurde seinem Namen als einer der Top-Favoriten gerecht. Gegen Kopenhagen gab es einen 1:4- und einen 1:0-Sieg. Lokomotiv Moskau hatte im Achtelfinale gar keinen Stich und musste sich mit einem Gesamtscore von 1:8 verabschieden. Gegen Sporting Lissabon gewann Atlético das Hinspiel mit 2:0, im Rückspiel wurde es nochmals eng – die 0:1-Niederlage hatte aber schliesslich keine Bedeutung mehr. Und im Halbfinale schaltete die Mannschaft von Diego Simeone den FC Arsenal aus und dies obwohl die Madrilenen im Hinspiel über 80 Minuten lang in Unterzahl agieren mussten. Der argentinische Coach wurde nach der roten Karte gegen Vrsaljko auf die Tribüne verbannt und musste auch das Rückspiel von dort aus verfolgen (siehe Bild). Nach Spielende war sein Jubel natürlich ausgelassen.

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