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Die Schweiz braucht für den Viertelfinal-Einzug unbedingt einen Sieg

Attention! La Grande Nation will den Eisgenossen wieder ein Bein stellen!

Im letzten Gruppenspiel treffen unsere Eisgenossen auf Frankreich. Es ist ein Spiel, in welchem es für die Schweizer noch um sehr viel geht, braucht man doch noch einen Sieg, um sich das Minimalziel Viertelfinal sichern zu können. Mais Attention, die Franzosen haben uns zuletzt auch schon ein Bein gestellt. 


Frankreich ein gefährlicher Gegner

La Grande Nation ist, im Gegensatz zum Fussball, sicher nicht bekannt dafür, im Eishockey bei den Gegnern für schlotternde Knie zu sorgen. Gute Erinnerungen haben die Schweizer an diesen Gegner jedoch trotzdem nicht. Zuletzt verlor man zweimal in Folge und bei den letzten drei WM-Duellen musste man ebenfalls zweimal das Eis als Verlierer verlassen. Die Franzosen stellen für die Schweizer also durchaus einen unangenehmen und gefährlichen Gegner dar. Vor allem haben die Franzosen auch ein paar herausragende Individualisten, wie beispielsweise der Ex-Genfer Stéphane Da Costa, in ihren Reihen, die durchaus ein hohes internationales Niveau verkörpern. Das sieht auch SPORTAL-HD-Experte Andreas Hänni so: „Sie haben ein paar herausragende Einzelspieler, die auf internationalem Niveau sehr gefährlich sein können.“ Ausserdem schätzt er die Franzosen wesentlich stärker als beispielsweise Österreich ein. Schliesslich konnten die Franzosen gegen die Österreicher an der diesjährigen Weltmeisterschaft auch mit 5:2 triumphieren. 

Keine Treffer gegen die drei Grossen 

Bei allem Lob ist aber auch klar, dass Frankreich keinesfalls unschlagbar ist. Gegen die stärker eingestuften Teams gab es nämlich lauter Niederlagen und dies sollten die Schweizer als gutes Omen nehmen, stehen sie in der Weltrangliste doch fünf Plätze besser da als das Nachbarland. Gegen die grossen Drei der Gruppe A, Russland, Schweden und Tschechien, schossen die Franzosen nicht einen einzigen Treffer und kassierten 17 Gegentore. Gegen die Slowakei erzielten sie immerhin ein Tor, verloren aber trotzdem mit 1:3. Wenn man also die bessere individuelle Klasse ausnutzt, dann kriegen die Franzosen schnell ihre Probleme und können durchaus auch mal so richtig untergehen. Schliesslich besitzt Frankreich mit Yohann Auvitu von den Edmonton Oilers nur einen einzigen NHL-Spieler. 

Schweizer Chancen stehen 60 zu 40

Natürlich gehen die Eisgenossen, die in der Tabelle drei Punkte mehr aufweisen, als Favorit in dieses Duell. Schliesslich spricht nicht nur die bessere Qualität für die Schweiz, sondern auch die bisherigen WM-Auftritte waren von den Männern von Coach Patrick Fischer wesentlich überzeugender. SPORTAL-HD-Experte würde die Eisgenossen mit „60 zu 40“ im Vorteil sehen. Yannick Rathgeb, welcher seit April 2018 bei den New York Islanders unter Vertrag steht, ist noch ein wenig vorsichtig, denn seines Erachtens musste man zuletzt aus Schweizer Sicht beobachten, „dass man keinen Gegner unterschätzen darf. Alle Teams spielen mittlerweile ein gutes Hockey und wenn du gegen ein Frankreich oder auch ein Österreich nicht gut spielst, kannst du Punkte liegen lassen.“ Wollen die Schweizer die drei Punkte und damit die Viertelfinal-Qualifikation unter Dach und Fach bringen, dann dürfen sie sich, anders wie zuletzt, dieses Mal nicht von den Franzosen überraschen lassen. 

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