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Die drei Stars und der Loser

Junger Brasilianer weiter stark und St.Galler im Eigentor-Pech

Den Abstieg hat Sion abgewendet und holt den rettenden Sieg zuhause gegen den FC St.Gallen.

Die drei Stars und der Loser geben Auskunft, wer dabei überzeugt hat.

Third Star: Roman Buess (FC St. Gallen).

Der einstige U17-Weltmeister startete heute wieder im Sturmzentrum und überzeugte mit seinem Laufeinsatz und aufopferungsvollem Spiel. So legte er auch den Ausgleich durch Aleksic mit der Hacke gekonnt auf. In der 2. Halbzeit hätte er seine Mannschaft mit etwas mehr Glück im Abschluss beinahe zurück ins Spiel gebracht. Doch stand einmal die Latte, das andere Mal ein starker Fickentscher im Weg. 

 

Second Star: Pajtim Kasami (FC Sion).

Der 12-fache Schweizer Internationale hatte in einer schweren Saison für den Klub auch mit persönlichen Leistungsschwankungen zu kämpfen. So wurde er als Captain auch mal suspendiert. Spielt er so wie heute, bis zu einer verletzungsbedingten Auswechslung kurz vor der Pause, können irgendwann weitere Einsätze in der Nationalmannschaft dazukommen. Er brachte seine Mannschaft früh in Führung, doch es war seine Bereitschaft in den Zweikämpfen und seinen Einfluss auf dem ganzen Spielfeld, den ihn heute auszeichnete.

 

First Star: Matheus Cunha (FC Sion).

Die Form des jungen Brasilianers in den letzten Wochen und die Massnahme von Jacobacci den Youngster in die Sturmspitze zu stellen, hatten entscheidenden Anteil am Walliser Aufschwung, der im heutigen Klassenerhalt geendet hatte. Cunha war auch heute ominpräsent, überzeugte mit seiner Technik und Athletik und war an fast jeder Chance in irgendeiner Weise beteiligt.  Schafft es der Youngster seine Effizienz zu steigern, stehen ihm in Zukunft alle Möglichkeiten offen.

Loser: Andreas Wittwer (FC St. Gallen).

Die ganze St. Galler Defensive wirkte phasenweise überfordert. Es war jedoch auffällig, wie oft sich die Walliser bis an die Grundlinie kombinieren konnten. Auf der rechten Seite war Flügelspieler Barnetta wenig überraschend überfordert, doch auch Wittwer auf seiner linken Seite bekam seine Gegenspieler nie in den Griff. Vor dem 0:1 durch Kasami war er einen Schritt zu spät, das 1:2 lenkte er das Leder koordinativ ungeschickt über die eigene Linie. Auch in der 2. Halbzeit nach der Umstellung auf eine Dreierkette schien er seine Position nicht zu finden.

 

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