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Lausanne kämpft ums sportliche Überleben

Abstiegsangst statt Aufbruchstimmung

Vor dem Heimspiel vom Donnerstag gegen Luzern ist Lausanne-Sport das schwächste Team der Super League in diesem Jahr. Nur sechs Punkte holten die Waadtländer seit der Winterpause in zehn Spielen.

Die Folge war der Absturz von Platz 5 ans Tabellenende. Von der Aufbruchstimmung, die nach der Übernahme durch den britischen Petrochemie-Konzern Ineos verbreitet wurde, ist wenig zu spüren. Es geht nur noch ums sportliche Überleben. Nicht mehr um die Europacup-Plätze.

Celestini im Zentrum der Kritik

Ins Zentrum der Kritik, zumindest der Medien und Westschweizer Altmeister, welche sich in den letzten Tagen zu Wort gemeldet haben, ist Trainer Fabio Celestini geraten. Ihm wird vorgeworfen, einen zu komplizierten Fussball zu spielen. Die Dreierabwehr sei unorganisiert und vorne fehle die Effizienz. Celestini will, dass sein Team die Probleme spielerisch löst. Doch dafür fehlt es im Kader an Qualität.

Nicht wenige sehen den Posten von Celestini akut gefährdet, sollte Lausanne absteigen. Einige glauben sogar, dass der frühere Internationale nicht einmal mehr bis zum Saisonende kommt. Von Seiten der Besitzer gibt es allerdings keine hektischen Statements. Auch im Falle eines Abstiegs sei das Projekt nicht gefährdet. Es bleibe das mittelfristige Ziel, Lausanne in der vorderen Tabellenhälfte der Super League zu etablieren.

Allerdings verzögert sich die Umsetzung bei einem Abstieg um mindestens zwei Jahre. Dass Lausanne den sofortigen Aufstieg anstreben würde, ist ohnehin klar. Im Sommer 2019 wird das neue Stadion mit 12'000 Plätzen bezogen. Die Challenge League soll nicht den Rahmen für das Eröffnungsspiel bilden.

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