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Die drei Stars und der Loser

Ein goldener Torschütze und ein Einwechselspieler mit einem fatalen Bock

Ganz bittere Pille für den arg gebeutelten Grasshopper Club Zürich. Obwohl man die bessere Mannschaft war, verlor man am Ende unglücklich mit 1:2 gegen clevere Espen.

Welche drei Spieler zogen in diesem Spiel die Fäden und wer wäre lieber Zuhause geblieben?

Third Star: Nzuzi Toko (FC St.Gallen).

Der Kapitän der Espen ist ja eigentlich eher für seine intensive Zweikampfführung und für seinen unermüdlichen Laufeinsatz bekannt. Heute Abend aber glänzte Nzuzi Toko gegen seinen Ex-Klub gleich doppelt als Assistgeber. Erst wurde sein missratener Kopfball zur perfekten Vorlage für Musavu-King, dann brauchte Ben Khalifa nach seinem feinen Pässchen nur noch einzuschieben. Dank Tokos ungeahnten Fähigkeiten jubelt die ganze Ostschweiz! 

 

Second Star: Jeffrén (Grasshoppers).

Nach der Entlassung von Murat Yakin wusste man nicht so genau, wie man die Hoppers nun einzuschätzen hat. Auf dem Platz gab der Rekordmeister aber, angeführt vom Venezoelaner Jeffrén aber eine starke Antwort und wirkte sehr gefestigt. Dank der Spielfreude des Wirbelwinds gingen die Zürcher erst in Führung, verloren dann aber nach dessen Einwechslung den Faden. Mit seiner persönlichen Leistung darf Jeffrén jedoch zufrieden sein. So richtig freuen kann er sich wohl trotzdem nicht! 

First Star: Nassim Ben Khalifa (FC St.Gallen).

Über die gesamt Spieldauer hatte man keine einzige nennenswerte Strafraumszene des ehemaligen GC-Stürmers bestaunen können. Dann aber schlug Nassim Ben Khalifa in der dritten M inute der Nachspielzeit mit seinem ersten Torschuss eiskalt zu und versetzte seine Teamkameraden in grenzenlose Jubelstürme. Wie ein wahrer Stossstürmer war der 26-Jährige dann zur Stelle, als man seine Farben ihn am dringendsten brauchte. Giorgio Contini weiss wohl, weshalb er ihn zuvor nicht ausgewechselt hatte! 

Loser: Alban Pnishi (Grasshoppers).

Eigentlich wäre seine Einwechslung zum Zwecke der  Punktsicherung gedacht gewesen. Nur vier Minuten, also 240 Sekunden, nachdem Alban Pnishi den Platz betreten hatte, wäre er wohl gerne im Erdboden versunken. Völlig unbedrängt und ohne Not klärte er eine Hereingabe von Sigurjonsson genau in die Füsse von Toko, der wiederum das Siegtor einleitete. Der 27-Jährige Innenverteidiger vermieste damit nicht nur das Trainerdebüt von Walther, sondern brachte seine Mannschaft auch um den verdienten Lohn. Weitere (Teil-)Einsätze rücken für Pnishi so wohl in weite Entfernung. Die Chance für Milan Vilotic? 

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