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Alles spricht für Hirscher

Schweizer nach Kombi-Abfahrt zurück

Gross waren die Hoffnungen auf die Schweizer in der Kombination, gross ist auch die Enttäuschung nach der Abfahrt. Mauro Caviezel liegt als bester Schweizer auf Position 11.

Thomas Dressen fährt mit der Startnummer 1 eine Zeit, welche kein Athlet mehr erreicht. Am nächsten kommt ihm Aksel Lund Svindal mit 0.07 Sekunden Rückstand. Der Norweger wird aber auf den Start im Slalom verzichten. Platz drei belegt Matthias Mayer (+0.13).

Von den vier Schweizern dürfte Luca Aerni, der Weltmeister in der Kombination, die besten Chancen auf eine allfällige Medaille haben. Der Berner, der letzten Winter an der WM in St. Moritz Hirscher um eine Hundertstelsekunde hinter sich gelassen hatte, verlor zwar als 25. knapp acht Zehntel auf Hirscher, womit der Sieg im Normalfall kaum mehr möglich ist. Doch mit Blick auf olympisches Edelmetall scheint noch alles offen, zumal Aerni im Slalom mit einer frühen Nummer wird starten können.

Der Bündner Mauro Caviezel, der WM-Dritte der Kombination von St. Moritz, bewältigte die Abfahrt als bester Schweizer. Er war als Elfter aber nur neun Hundertstel schneller als Hirscher. Carlo Janka, der mit seinem angerissenen Kreuzband seinen ersten Renneinsatz des Winters absolvierte, belegte Platz 14. Justin Murisier schaffte es als 30. ganz knapp in die Top 30 und wird so von der Startnummer 1 im Slalom profitieren können.

Hirscher ist jetzt Gold-Favorit

Beste Chancen auf Gold hat Marcel Hirscher. Der Österreicher verliert lediglich 1.32 Sekunden auf Thomas Dressen. 

Die Abfahrt fand auf verkürzter Strecke und auf der „Windlinie“ statt, wobei man alle Sprünge umfahren konnte. Somit befinden sich die Slalomspezialisten über die ganze Kombination gesehen im Vorteil.

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