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Die drei Stars und der Loser

Ein Wiederholungstäter und ein ehemaliger U-21-Spieler, der neben den Schuhen steht

Der neue Sion-Trainer Jacobacci hat in seinem ersten Pflichtspiel den Turnaround noch nicht geschafft und mit 0:1 in Lugano verloren.

Welche drei Spieler drückten dem Spiel ihren Stempel auf und wer wäre am besten zuhause geblieben?

Third Star: Domen Crnigoj (FC Lugano)

Der Slowene wirbelt an seinem Flügel und setzt seine gute Form erneut fort. In kämpferischen Spielen wie heute kann er seine Stärke voll ausspielen, denn ein grosser Techniker ist er eigentlich nicht. Dafür überzeugt er mit viel Einsatz, Tempo und gefährlichen Pässen in Richtung Alexander Gerndt. Ausserdem kommt er selbst zu einigen guten Möglichkeiten; es fehlt dem Luganesi aber das Glück im Abschluss.

Second Star: Davide Mariani (FC Lugano)

Der Mittelfeldspieler der Bianconeri ist statistisch gesehen der MVP der Liga: er ist an der Hälfte aller Lugano-Tore beteiligt, mehr als jeder andere Spieler der Super League. Heute ist er zwar nicht direkt am Tor seines Teams beteiligt, aber dafür an fast jedem anderen Angriff seiner Mannschaft. Über den schnellen und talentierten Mittelfeldmann führt so gut wie jeder Spielzug Luganos früher oder später.

First Star: Alexander Gerndt (FC Lugano)

Dem Schweden gelingt die zweite ganz grosse Partie in Folge für den FC Lugano. Wie schon am letzten Sonntag in Basel erzielt er den einzigen und damit entscheidenden Treffer. Gerndts Tor ist erst noch wunderschön anzuschauen, und einmal mehr lässt der Stürmer mehr Torgefahr folgen. Gleich zweimal schiesst er den Ball in der zweiten Hälfte an die Latte und hat schliesslich Pech, als er schon relativ früh wegen einer leichten Verletzung das Spiel verlassen muss. Sollte er länger ausfallen, dürfte das Lugano schwer treffen.

Loser: Martin Angha (FC Sion)

Dem Verteidiger ist kaum anzusehen, dass er – unter Lugano-Coach Pierluigi Tami – einst 13 Spiele in der Schweizer U21-Nationalmannschaft bestritt und mit Nürnberg in der Bundesliga spielte. Heute fällt er auf, als er beim Tor von Gerndt nur zuschaut und sich kurz darauf von Bottani wie ein Anfänger ausspielen lässt. Die schwache Vorstellung krönt der Schweizer Verteidiger mit einer gelben Karte im Mittelfeld, die überhaupt nicht nötig gewesen wäre.

 

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