Favorit bei Olympia 2018 in Pyeongchang

Johannes Hösflot Klaebo deklassiert die Konkurrenz

Der Norweger Johannes Hösflot Klaebo gewinnt in überzeugender Manier den Sprint in klassischer Technik in Planica.

Der junge Norweger wird an den Olympischen Spielen in Pyeongchang als grosser Favorit antreten, obwohl in Slowenien die Sprint-Elite nicht lückenlos vertreten war und Klaebo im Gegensatz zu mehreren Konkurrenten die kräftezehrende Tour de Ski ausgelassen hatte. Der Norweger musste nicht ans Limit gehen, um seinen Landsmann Emil Iversen und den Schweden Teodor Peterson in die Schranken zu weisen.

Für Jovian Hediger bildete die erste K.o.-Runde Endstation. Der mit zwei Top-Ten-Klassierungen in diesem Winter stärkste Schweizer Sprinter wurde 21. Auch Erwan Käser, ebenfalls ein Romand, blieb in seinem Viertelfinal chancenlos. Der Westschweizer musste in Heat 1 ran, in den sich auch Klaebo und Calle Halfvarsson, die beiden Prolog-Schnellsten, eingeteilt hatte. Der Schwede kam selbst verschuldet zu Fall. Gleichwohl blieb Käser nur der 5. Rang übrig. In der Endabrechnung ergab dies Platz 25, womit er die Selektionsvorgaben von Swiss Olympic für Pyeongchang nur zur Hälfte erfüllt hat. Eine weitere Chance wird Käser nicht erhalten, weil nach diesem Wochenende abgerechnet wird.

Dario Cologna befand sich nicht am Start. Er wird am kommenden Wochenende in Seefeld wieder in den Weltcup einsteigen. Roman Schaad, Ueli Schnider und Gianluca Cologna schieden in der Qualifikation aus.

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