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Genève-Servette HC vs. HC Davos 6:5 n.V.

Genève-Servette gewinnt spektakuläre Partie gegen Davos

Das mit einem Finanz-Engpass kämpfende Genève-Servette kehrte mit einem 6:5-Sieg nach Verlängerung über den HC Davos in der Tabelle auf den 6. Rang zurück.

Das Genfer Eigengewächs Damien Riat erzielte seine Saisontore Nummer 9 und 10 und sammelte insgesamt drei Skorerpunkte. Der frühere U20-Nationalstürmer erzielte das 4:3 und entschied die Verlängerung bereits nach 18 Sekunden.

In dieser Saison hatte nur Eric Blum eine Verlängerung noch schneller als Riat entschieden. Der Schweizer Nationalverteidiger traf am 16. Dezember beim 4:3-Sieg von Bern in Ambri bereits nach 16 Sekunden.

Dabei hatte der Genfer Matchwinner Riat im Vorfeld der Partie verlauten lassen, dass er aufgrund der aktuell unsicheren Finanzlage den Klub am Saisonende verlassen möchte. Neben Riat trafen auch dessen Teamkollege Jeremy Wick und auf der Gegenseite Enzo Corvi doppelt und sammelten insgesamt ebenso drei Skorerpunkte.

Sowohl Genève-Servette als auch Davos waren mit identischen Formkurven in der Meisterschaft in die Partie gegangen. Beide Teams hatten fünf Siege aus den letzten sieben Spielen verzeichnet, aber die letzten beiden Spiele vor ihrem Aufeinandertreffen auch verloren. Entsprechend ausgeglichen verlief die Partie. Kein Team setzte sich mit jeweils mehr als einem Tor Vorsprung ab.

Genève-Servette – Davos 6:5 (2:2, 2:1, 1:2, 1:0) n.V.

6257 Zuschauer. – SR Dipietro/Novak (SVK), Kovacs/Stuber. – Tore: 10. Gerbe (Hasani) 1:0. 14. Corvi (Du Bois/Ausschluss Hasani) 1:1. 17. Sciaroni (Corvi) 1:2. 20. (19:23) Wick (Riat/Ausschluss Johansson, Buck) 2:2. 23. Walser 2:3. 25. Wick (Loeffel, Richard/Ausschluss Corvi) 3:3. 27. Riat (Wick) 4:3. 41. (40:33) Marc Wieser (Little) 4:4. 51. Loeffel (Ausschluss Walser) 5:4. 56. Corvi (Sciaroni, Ambühl) 5:5. 61. (60:18) Riat (Tömmernes, Richard) 6:5. – Strafen: .mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, mal 2 Minuten gegen Davos. – PostFinance-Topskorer: Richard; Little.

Genève-Servette: Mayer; Wick, Fransson; Petschenig, Tömmernes; Antonietti, Loeffel; Guebey; Gerbe, Romy, Simek; Schweri, Rubin, Douay; Riat, Richard, Rod; Holdener, Hasani, Maillard; Traber.

Davos: Senn; Forrer, Du Bois; Aeschlimann, Nygren; Paschoud, Schneeberger; Jung, Heldner; Sciaroni, Corvi, Ambühl; Marc Wieser, Johansson, Little; Kessler, Buck, Dino Wieser; Simion, Walser, Eggenberger.

Bemerkungen: Servette ohne Da Costa und Almond (beide gesperrt), Bays, Spaling, Jacquemet, Mercier, Bezina, Descloux und Vukovic (alle verletzt), Davos ohne Lindgren, Jörg, Kindschi, Egli und Rödin (alle verletzt) sowie Kousal (überzähliger Ausländer). – 24. Pfostenschuss Loeffel. – 27. Timeout Davos. – Verletzt ausgeschieden: 34. Jung (Schulter), 49. Schweri (Hand).

Third Star: Enzo Corvi (HC Davos). Der Stürmer des HCD ist nebst Broc Little der auffälligste Davoser-Akteur im Offensivspiel. Corvi ist Dreh- und Angelpunkt, bereitet immer wieder Chancen vor für seine Mitspieler und ist ein ständiger Gefahrenherd vor dem Kasten von Mayer. So erstaunt es auch nicht, dass Corvi drei Scorerpunkte sammeln kann. Er erzielt das zwischenzeitliche 1:1 und das wichtige 5:5 selbst und holt sich beim 1:2 durch Sciaroni einen Assistpunkt!

Second Star: Damien Riat (Genf-Servette HC). Der Stürmer, welcher sich noch Hoffnungen auf die Teilnahme an den olympischen Spielen in Südkorea machen darf, präsentiert sich gegen den HCD in glänzender Verfassung. Riat bedient Wick mustergültig zum 2:2, während er für das 4:3 mit einem herrlichen Treffer gleich selbst verantwortlich ist! Das 6:5 in der Verlängerung erzielt er ebenfalls und sichert so seinem Team den Zusatzpunkt. Ganz starker Auftritt des Youngsters!

First Star: Jeremy Wick (Genf-Servette HC). Der Stürmerstar der Grenats zeigt am heutigen Abend einmal mehr seine Wichtigkeit für seine Farben. Die Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2 und 3:3 erzielt der Verteidiger mit seinen neunten bzw. zehnten Saisontreffer selbst und hält sein Team so im Spiel. Den Treffer durch Riat zum 4:3 legt er nach einem herrlichen Dribbling schön auf.

Loser: Robert Mayer (Genf-Servette HC). Eine Abwehrquote von wenig mehr als 80% ist für einen Torhüter seines Kalibers nicht gerade brillant. Nach seiner langen Verletzungspause ist dies jedoch erst das dritte Spiel, somit ist er natürlich nicht der Alleinschuldige bei den Gegentoren. Zwei Mal wird Mayer jedoch zwischen den Hosenträgern erwischt, zwei Mal scheint der Gegentreffer nicht unhaltbar zu sein.

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