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Die legendären Lauberhornrennen stehen bevor

Der Ort, wo sich die Skiprofis und die Patrouille Suisse kreuzen

Vom 18. bis zum 20. Januar steigen in Wengen drei FIS-Rennen. Die legendäre Lauberhornabfahrt findet dabei am Samstag statt.

Die längste Abfahrt (ca. 4.5km) der Welt verspricht immer viel Spektakel. Wir präsentieren euch anhand dieser Galerie die wichtigsten Fakten und Daten zu Wengen. Viel Spass beim Durchklicken!

Die Lauberhornrennen gibt es bereits seit 88 Jahren!

Die Geschichte der Rennen in Wengen reicht bis ins Jahr 1930 zurück. In diesem Jahr fanden nämlich die ersten Rennen auf dem Lauberhorn statt. In der Abfahrt triumphierte damals der Schweizer Christian Rubi und auch im Slalom konnte sich mit Ernst Gertsch ein Schweizer über den Sieg freuen. In der Kombination hiess der Sieger Bill Bracken, seinerseits ein Brite. 

Das erfolgreichste Land ist Österreich, welches bisher 67 Siege feiern konnte (knapp vor der Schweiz mit 65 Siegen). Aus Schweizer Sicht bleibt zu hoffen, dass wir näher an die Österreicher heranrücken können. Letzter Schweizer Sieger war Niels Hintermann, welcher letztes Jahr völlig überraschend in der Kombination triumphieren konnte. 

Spektakuläre Eröffnungsshow vor eindrücklicher Kulisse

Die Wengen-Rennen werden auch dieses Jahr wie zuletzt mit einer spektakulären Show eröffnet. Die Patrouille Suisse wird dabei für viel Action sorgen und vor der Kulisse des Eiger, Mönch und Jungfrau’s einen für den Event angemessen Startschuss liefern. Unterstützt werden sie von einem Airbus A320 der Swiss.

 

Frenetische Fans peitschen die Fahrer nach unten

In Wengen sind die Zuschauer immer sehr lautstark mit dabei. Der Rekord stammt dabei aus dem Jahre 2012, als ingesamt 66’000 Leute den Weg nach Wengen gefunden haben. 

Die meisten Skisportfans werden wie immer am Samstag erwartet, wenn die grosse Lauberhornabfahrt auf dem Programm steht. Da dieses legendäre Rennen letztes Jahr abgesagt werden musste, besteht die Chance, dass es in diesem Jahr möglicherweise einen neuen Zuschauerrekord geben könnte. 

Auch vor dem TV-Gerät stösst die Abfahrt auf grosse Resonanz, verfolgen doch immer über eine Million Zuschauer dieses Rennen auf SRF vor dem Fernseher. 

Bei den Schweizern dreht sich (fast) alles um den Weltmeister

Wenn man an die Lauberhornrennen denkt, dann fällt den Schweizern vor allem ein Name auf, welcher berechtigte Sieges-Hoffnungen hegen darf; nämlich der Abfahrts-Weltmeister Beat Feuz. Der Schweizer fühlt sich in Wengen pudelwohl und er konnte die längste Abfahrt der Welt auch bereits einmal gewinnen (2012). Er wird auch für den Samstag das heisseste Schweizer Eisen sein.

Gespannt darf man aber auch auf Carlo Janka sein, welcher in Wengen voraussichtlich sein Comeback geben wird. In einem fitten Zustand wäre der Obersaxer ein Podest-Kandidat, doch wie fit er wirklich ist, wird dann wohl erst das Rennen zeigen (vorausgesetzt er startet überhaupt). Von den anderen Schweizer Abfahrern darf man sich sicherlich gute Leistungen erhoffen, für einen Podest-Platz bräuchte es jedoch einen Exploit.

In den beiden anderen Rennen (Super Kombi und Slalom) können die Schweizer sicherlich ein Wörtchen um die Podest-Plätze mitreden, favorisiert sind dort jedoch andere Länder.

Gefährlichste Widersacher kommen aus Norwegen, Österreich, Italien und Frankreich

In der Königsdisziplin am Samstag gilt es wohl einen Mann zu schlagen, wenn man sich den Sieg schnappen will. Der Norweger Aksel Svindal präsentiert sich in dieser Saison von seiner besten Seite und stand in allen Abfahrten bisher auf dem Podest. Er war ausserdem der letzte Wengen-Abfahrtssieger 2016. Eine Knacknuss, die es auch für Beat Feuz zu schlagen gilt. Auch seinen Landsmann Kjetli Jansrud muss man auf der Rechnung haben und natürlich wollen auch die Österreicher um Hannes Reichelt, Matthias Mayer, Vincent Kriechmayr und Max Franz ein Wörtchen um den Sieg mitreden. Der letzte Sieger einer Abfahrt, der Italiener Dominik Paris, ist ebenfalls ein Sieg-Anwärter. Die Ausgangslage für die Abfahrt verspricht auf jeden Fall viel Spannung.

In der Kombination ist vor allem der Franzose Alexis Pinturault zu favorisieren, während es im Slalom kein Vorbeikommen am Österreicher Marcel Hirscher zu geben scheint. 

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