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Der Blick aufs Jahr 2018 verspricht vieles

Ski-Rennen in der Schweiz, Olympische Winterspiele und Weltmeisterschaften

Die Sportbegeisterten dürfen sich im Jahr 2018 wieder auf viele Highlights und Grossveranstaltungen freuen!

Was gibt es wann und wo zu sehen? Ob spektakuläre Skirennen, traditionsreiche Olympische Winterspiele oder spannende Fussball-Meisterschaften – für jeden ist im 2018 etwas drin! Wir präsentieren euch die Vorschau auf das Sportjahr 2018! 

Die Skirennen in Adelboden als Highlight zum Start ins neue Jahr!

Das Ski-Wochenende in im Berner Oberland zu Jahresbeginn sorgt zuverlässig jede Saison für Spektakel! Ein erstes Mal werden wir die Rennen auch hautnah mitverfolgen und dabei wie gewohnt ausführlich berichten und analysieren. Am Samstag, 6. Januar, findet, voraussichtlich um 10:30 Uhr, der schwierigste Riesenslalom der Welt statt. Am Tag darauf gibts am Chuenisbärgli dann noch den Slalom hinterher.

Für die Schweizer Athleten endeten die letzten „Adelbodner Skitage“ enttäuschend. Im Riesenslalom wurde Manuel Pleisch mit Startnummer 47 noch 23. und damit bester Schweizer. Im Slalom schaffte es Daniel Yule mit dem achten Rang immerhin in die Top zehn. Mit Justin Murisier, Loïc Meillard, Gino Caviezel und Luca Aerni im Riesen, sowie zusätzlich Daniel Yule und Reto Schmidiger im Slalom dürfen wir im Jahre 2018 aber wieder Hoffnungen hegen! Allen voran Justin Murisier sammelte im Riesenslalom schon fleissig Weltcup-Punkte.

Favorit auf den Sieg dürfte natürlich Marcel Hirscher sein, der in Adelboden letztmals hinter Pinturault Zweiter wurde. Aber auch mit Henrik Kristoffersen ist auf alle Fälle zu rechnen. Der junge Norweger wurde im Riesenslalom zwar „nur“ Vierter, gewann dafür vor Manfred Moelgg und Marcel Hirscher den Slalom am Sonntag. Ganz sicher gibt es wieder ein ordentliches Fest, hoffentlich mit Schweizer Ski-Cracks mittendrin!

Nach Adelboden geht es zackig weiter mit den legendären Lauberhornrennen!

Man muss jetzt kein regelrechter Ski-Fanatiker sein, um die Begriffe Minschkante, Hanneggschuss oder Hundschopf einordnen zu können. Die Lauberhornrennen haben schon längst Kultstatus und sind nicht nur für die einheimischen Skifahrer ein grosses Highlight der Saison. Wir werden live vor Ort sein, wenn vom 12. bis 14. Januar die Disziplinen Alpine Kombination, Abfahrt und Slalom ausgetragen werden!

Blicken wir zurück auf den Januar 2017: Was war das ein Highlight für den 22-jährigen Bülacher Niels Hintermann! Den ersten und bisher einzigen Weltcupsieg feierte er mit dem gewinn der Alpinen Kombination in Wengen vor dem Franzosen Muzaton und dem Österreicher Berthold. Auch Nils Mani als Fünfter, Justin Murisier als Siebter und Mauro Caviezel als Zwölfter sorgten für ein rundum herrliches Schweizer Resultat!

Die Abfahrt von Wengen, die wahrlich seinesgleichen sucht, musste dagegen abgesagt werden. In Garmisch-Partenkirchen wurde etwa zwei Wochen später eine Ersatz-Abfahrt organisiert. Mit 4.5 Kilometern Länge und einer Fahrzeit von 2.5 Minuten ist sie nicht nur die Längste, sondern mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h auch die schnellste Abfahrt im Weltcup. Hoffen wir, dass es dieses Mal klappt! Im Slalom vom Sonntag hatten die Schweizer nicht gross mitzureden – Zenhäusern landete als bester Schweizer auf Rang 16. Das Rennen wurde vom Norweger Kristoffersen gewonnen, der Hirscher und Neureuther auf die weiteren Plätze verwies.

In der Kombination kann es aus eidgenössischer Sicht kaum besser werden. Sicher ist, dass der überraschende Wengen-Sieger Hintermann in dieser Saison keine Rennen mehr bestreitet. In der Abfahrt hoffen wir natürlich auf den Sieger von 2012 Beat Feuz, aber auch Mauro Caviezel oder Youngster Gilles Roulin können für positive Resultate sorgen. Im Slalom ist ganz klar eine Steigerung nicht nur nötig, sondern auch im Bereich des Machbaren. Meillard, Yule, Aerni und Schmidiger sind alle zwar noch jung, jedoch enorm talentiert.

Die Grand-Slams 2018! Holt der „Maestro“ seinen 20. Grand-Slam-Titel?

Die Halbfinal-Niederlage von Roger Federer gegen den belgischen Aussenseiter David Goffin wird, mit kurzem Rückblick, noch so manchen ärgern. Doch der Basler selbst dürfte ihn schon längst abgehakt haben. Denn kaum fand die Tennis-Saison 2017 in London ihr Ende, geht es schon wieder los! Perth heisst die erste Station!

Wie immer zu Jahresbeginn steigt in der australischen Küstenstadt der Hopman Cup. Und wie Anfangs 2017, als man sich in der Gruppe A knapp hinter dem späteren Turniersieger Frankreich klassierte, wird die Schweiz auch im Jahr 2018 von Belinda Bencic und Roger Federer vertreten. In der Gruppe B treffen die zwei auf die Vereinigten Staaten, Russland und Japan.

Was die Tennis-Fans aber vielmehr interessieren wird, sind logischerweise die Grand Slams! Zwei von ihnen konnte Roger Federer im 2017 gewinnen. Sowohl die Australian Open, die bereits im Januar stattfinden, als auch Wimbledon (im Bild) konnte der „Maestro“ zu seinen Gunsten entscheiden. Und wer hätte dem 36-jährigen Baselbieter noch so ein Comeback zugetraut nach einem schwierigen Jahr 2016? Gekrönt wurden diese fantastischen Leistungen mit dem erneuten Gewinn des Titels „Schweizer Sportler des Jahres 2017“. Nun liegt gar der langersehnte 20. Grand Slam in absoluter Griffnähe!

Stan Wawrinka will nach seiner Knieverletzung im neuen Jahr wieder angreifen und hofft auf Melbourne fit zu sein. Die Saison 2017 war für „Stan the Man“ nicht einfach und von vielen Ausfällen und Absagen geprägt. Wie sich der Lausanner im neuen Kalenderjahr schlägt?

Der erste Grand Slam gibt es bereits im Januar zu holen bei den Australian Open, Ende Mai finden die French Open, im Juli Wimbledon und Ende August die US Open statt. 

Das prägende Finale der National Football League im Februar 2018 – The Super Bowl LII

Jedes Jahr reisst die Abschlussveranstaltung der NFL-Saison zahlreiche Menschen nicht nur ins Stadion, sondern auch vor den Bildschirm. Sei es zu Hause oder in tobenden Clubs. Selbst in der Schweiz hat das Interesse an diesem legendären Finaltag in den letzten Jahren stetig zugenommen.

Die New England Patriots gewannen den vergangenen Super Bowl gegen die Atlanta Falcons nach Verlängerung mit 34:28. Wer dieses Mal ins Endspiel einzieht? Favoriten sind erneut die Patriots, aber auch mit den Pittsburgh Steelers,  Dallas Cowboys und den Green Bay Packers ist definitiv zu rechnen.

Schon fix ist, dass das Ganze in Minneapolis im U.S. Bank Stadium ausgetragen wird. Zudem wird Justin Timberlake zum Dritten Mal nach 2001 und 2004 seine Hits in der ebenso nicht zu vergessenden Halbzeitshow zum Besten geben.

Die Olympischen Winterspiele 2018 in Südkorea als erstes ganz grosses Highlight des Jahres!

Neben der Fussball-Weltmeisterschaft in Russland sind die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang das grosse Highlight des Jahres 2018! Athletinnen und Athleten aus über 80 Ländern haben sich für das Turnier qualifiziert. Vier neue Wettbewerbe im Vergleich zu Sotschi 2014 sind dazugekommen.

Insgesamt elf Medaillen standen für die Eidgenossen nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi zu Buche. Sechs Goldene, drei Silberne und zwei Bronzene. Zweimal Dario Cologna, Iouri Podladtchikov, Dominique Gisin, Sandro Viletta und Patrizia Kummer durften eine Goldmedaille nach Hause nehmen. Eine Silbermedaille gab es für Selina Gasparin, den Zweierbob Hefti-Baumann und Nevin Galmarini. In der Abfahrt gewann Lara Gut Bronze, sowie auch die Eishockeynationalmannschaft der Frauen.

In den Disziplinen dieser Athletinnen und Athleten ist fast bei allen sicherlich wieder etwas möglich. Heisst: Im Snowboard, Ski Alpin, Skilanglauf und Biathlon liegen für die Schweiz gute bis sehr gute Resultate, sprich Medaillenränge, drin. Auch im Curling rechnet man sich zurecht Chancen auf ein Spitzenergebnis aus. Die letzte Medaille in dieser Sportart gab es 2010 in Vancouver, als das Team um Skip Ralph Stöckli Bronze holte. Was beim Eishockey möglich ist, sowohl bei den Männern als auch den Frauen, wird sich zeigen.

Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang – Ski Alpin vom 11. Februar 2018 bis 24. Februar 2018

Ein absoluter Höhepunkt in Sotschi 2014! Sandro Viletta gewinnt vor Ivica Kostelic und Christof Innerhofer die Super-Kombination, fährt damit überraschend zu Olympia-Gold! Aber auch bei den Frauen gab es eine strahlende Gewinnerin mit Dominique Gisin, die zusammen bei der Abfahrt mit der Slowenin Tina Maze zuoberst auf das Podest fuhr. Lara Gut wurde in diesem Rennen ausserdem Dritte. Von 31 Medaillen gingen somit drei Stück an die Schweiz.

Dies ist einerseits erfreulich, zeigt andererseits aber deutlich, dass die Konkurrenz gross ist. Es wird auch in Pyeongchang nicht anders sein, denn die Olympischen Winterspiele sind für die Athletinnen und Athleten noch eine Stufe höher zu werten als beispielsweise der Weltcup. Alle Fahrerinnen und Fahrer wollen da dabei sein und etwas für ihr Land nach Hause nehmen. Die Schweiz hat allerdings einen guten Kader und ein Podestplatz liegt im einen oder anderen Rennen drin. Mal schauen, wer alles nach Südkorea mit darf. Neben den renommierten Fahrerinnen und Fahrern wie Lara Gut, Michelle Gisin, Wendy Holdener und Beat Feuz dürfen wir auch gespannt sein auf die jungen Wilden!

Olympische Winterspiele 2018 in Pyeongchang – Eishockey vom 10. Februar 2018 bis 25. Februar 2018

Das Eishockeyturnier an den Olympischen Winterspielen wird auch immer mit gespannten Blicken verfolgt. Während 2014 in Sotschi aber noch NHL-Stars wie Phil Kessel, Erik Karlsson, Mikael Granlund oder Shea Weber auf dem Eis herumkurvten, werden die Nationalteams in Pyeongchang ohne ihre Superstars auskommen müssen. Denn die beste Liga der Welt wird ihren Spielbetrieb nicht unterbrechen. Heisst für Patrick Fischer und die Schweizer Nati, dass es kein Roman Josi, Nico Hischier oder Nino Niederreiter geben wird. Die Diskussion war zuletzt, ob der eine oder andere NHL-Spieler auf eigene Faust doch nach Asien reist und seiner Heimat aushilft.

Grundsätzlich sollten sich die Zuschauer aber auf eine Olympia 2018 ohne Spieler aus Übersee einstellen. In Sotschi konnten die Herren, im Gegensatz zu den Bronze gewinnenden Damen, nicht überzeugen. Wurden in ihrer Gruppe hinter Schweden mit zwei Siegen zwar Zweiter, scheiterten danach aber gegen Lettland in der Viertelfinal-Qualifikation. Ob es dieses Mal besser wird?

Tom Lüthi darf im Jahr 2018 zum ersten Mal in der Töff-Königsklasse starten!

Bereits vor dem Abschluss seiner tollen Moto2-Saison wurde bekannt, dass Tom Lüthi auf die Saison 2018 hin endlich seinen grossen Traum verwirklichen kann. Er wurde vom belgischen Milliardär Marc van der Straten und dessen Team MarcVDS Honda für ein Jahr unter Vertrag genommen – darf somit erstmals in der absoluten Top-Klasse des Töff-Rennsports teilnehmen!

Diesen Karriereschritt hat sich der Emmentaler verdient und „hart erarbeitet“, wie er schon damals sagte. Die abgelaufene Saison schloss Lüthi hinter dem jungen Italiener Franco Morbidelli, der somit sein Teamkollege wird, als Gesamtzweiter ab. Zwei Rennen, der GP von Tschechien und San Marino, konnte der Schweizer für sich entscheiden, fünf Mal wurde er Zweiter und drei Mal klassierte er sich auf Rang drei. Eine Zeit lang konnte sich Lüthi gar noch Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen, doch der Römer Morbidelli war vom ersten Rennen an einfach zu stark.

Trotzdem, für seinen künftigen Teamboss gab es keine Zweifel: „Es gab ein paar Optionen für die Saison 2018, aber Lüthi war unsere erste Wahl, auch wenn er ein Rookie ist. Seine Konstanz in der Moto2 ist unglaublich“. Nun also mit 31 Jahren der Schritt in die Königsklasse: „Ich freue mich unglaublich über diese Chance. Damit geht mein Traum vom Aufstieg in die MotoGP in Erfüllung. Diesen Schritt zu gehen und dabei die Unterstützung eines so gut aufgestellten und professionellen Teams zu haben, ist grossartig.“ Wir werden Tom Lüthi natürlich verfolgen und wünschen ihm viel Glück!

Eishockeyweltmeisterschaft 2018 in Dänemark vom 4. Mai 2018 bis 20. Mai 2018

Das Eishockey hat im Jahre 2018 gleich zwei Grossveranstaltungen auszutragen! Neben dem eher „kleinen“ Turnier an den Olympischen Winterspielen wird, wie jedes Jahr, die Eishockey-Weltmeisterschaft in Dänemark für Aufsehen sorgen. Gespielt werden die WM-Partien in den zwei Städten Kopenhagen und Herning.

In der dänischen Hauptstadt, genauer in der Royal Arena, darf dann auch die Schweizer Nationalmannschaft ihre Matches bestreiten. Die Gegner wurden, wie gewohnt, auf Basis der IIHF-Weltrangliste festgelegt und standen bereits nach Abschluss der Weltmeisterschaft 2017 fest. Das Team von Trainer Patrick Fischer trifft auf die Nationen Russland (2. der Weltrangliste), Schweden (3), Tschechien (6), Weissrussland (10), Slowakei (11), Frankreich (13) und Aufsteiger Österreich (16). Das Duell zwischen den zwei Erzrivalen Schweiz und Österreich ist das erste Spiel der „Eisgenossen“ und findet am 5. Mai 2018 um 12:15 Uhr statt.

An das letzte Turnier erinnern wir uns aus Schweizer Sicht mit gemischten Gefühlen. In der Gruppe B klassierte man sich hinter Kanada und vor Tschechien und Finnland zwar stark auf Rang zwei. Scheiterte dann aber bereits in der nächsten Runde, im Viertelfinale, am (jedoch) späteren Weltmeister Schweden. Was wohl dieses Mal herausschaut?

Champions-League-Finale in Kiew am 26. Mai 2018

Im Klubfussball wird natürlich der Champions-League-Final das grosse Highlight. Jubelt zum dritten Mal in Folge Real Madrid, das im Finale 2017 Juventus Turin gleich mit 1:4 bezwang? Holt der FC Bayern München mit Jupp Heynckes, wie zuletzt 2013, den Königsklasse-Titel? Schnappen sich die Scheich-Klubs Manchester City und Paris Saint-Germain zum ersten Mal die lang ersehnte Trophäe?

Das letzte Endspiel in Cardiff ging deutlich zugunsten von Real Madrid aus. Die Königlichen gelten auch in dieser Saison wieder zu den Top-Favoriten, müssen jedoch im Achtelfinale im absoluten Top-Duell gegen PSG ran. Diese Begegnung verspricht nicht nur Spannung, sondern auch viel Emotionen und Spektakel. Nachdem es zuletzt unter Pep Guardiola und Carlo Ancelotti nicht sein wollte, hoffen die Bayern mit dem zurückgekehrten Jupp Henyckes den Coup von 2013 zu wiederholen. Im deutschen Finale gewannen die Münchner dank einem Treffer von Arjen Robben in der 89. Minute.

Dass der Sieg nach sechs Jahren erstmals wieder nach England geht ist angesichts der fünf (!) Mannschaften im Achtelfinale sehr wahrscheinlich. Ob es Tottenham, Liverpool, Chelsea und den beiden Manchester Clubs wohl gelingt? Auch den FC Barcelona darf man natürlich nicht vergessen – die Katalanen treffen im Achtelfinale auf den FC Chelsea. Ebenfalls auf einen Engländer trifft Juventus Turin, das sich mit Tottenham Hotspur duelliert. Aussenseiterchancen überhaupt auf ein Weiterkommen haben der FC Basel, FC Porto, FC Sevilla und Besiktas Istanbul. Das Spiel zwischen Schachtar Donezk und der AS Rom dürfte interessant werden. Die Zeit für einen italienischen CL-Sieger wäre übrigens auch wieder einmal gekommen. Inter Mailand im legendären Finale gegen Bayern München war der Letzte im 2010.

Stanley-Cup-Final 2018

Die wichtigste Eishockeytrophäe der Welt wird Anfangs Juni vergeben und Spektakel ist auch dort garantiert! Rund eineinhalb Millionen Menschen verfolgten das Geschehen der Stanley-Cup-Playoffs 2017 vor Ort, macht etwa 18.000 Zuschauer pro Spiel. Und an letztes Jahr erinnern wir uns aus Schweizer Sicht gerne zurück!

Mark Streit gewann mit seinem Team, den Pittsburgh Penguins, gegen die Nashville Predators mit Roman Josi, Yannick Weber und Kevin Fiala den begehrten Titel. Obwohl der mittlerweile zurückgetretene Star-Verteidiger im Finalspiel nicht zum Einsatz kam, ein grosser Erfolg. Sehr erfolgreich war auch das Auftreten der Predators, die nicht nur zum ersten Mal das Stanley-Cup-Finale erreichten. Sie waren auch das erste an Position 16 und somit niedrigst gesetzte Team, das das Endspiel erreichte.

Anfangs der Saison galten die Penguins bei den meisten wieder als Favoriten auf den Sieg 2018. In der aktuellen Saison tut sich das Team um die Superstars Sidney Crosby und Jewgeni Malkin allerdings eher schwer in ihrer Metropolitan Division. Auch den Edmonton Oilers, mit ihrer stark besetzten Offensive, war zu Beginn viel zuzutrauen. Aber auch ihnen läuft es in der Pacific Division noch nicht wie geschmiert. Den weiteren Top-Kandidaten Washington Capitals und Tampa Bay Lightning läuft es dagegen besser. Und wer weiss, vielleicht können ja Nashville-Schweizer wieder ein Wort mitreden?

Fussball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland vom 14. Juni 2018 bis 15. Juli 2018

Die Fussball-Weltmeisterschaft in Russland ist jenes Turnier, auf das sich wohl schon die Allermeisten freuen! Spätestens seit der Gruppen-Auslosung und wenn selbst dann noch nicht, frühestens mit dem Beginn der Panini-Aktion!

32 Mannschaften treten in zwölf verschiedenen Stadien und an elf verschiedenen Orten aufeinander. In der Hauptstadt Moskau werden sowohl Spiele im Olympiastadion Luschniki, als auch im Spartak-Stadion ausgetragen. Speziell sind die zwei Austragungsorte Kaliningrad und Jekaterinburg. Der Erstere, früher auch als Königsberg bekannt, ist seit 1991 eine Exklave Russlands und befindet sich zwischen Polen und Litauen. Der Zweite, Jekaterinburg, ist der einzige Ort, der nicht im europäischen Teil Russlands liegt.

Die Schweizer Nationalmannschaft, Teil der Gruppe E, wird ihre Spiele in sämtlichen, neuerbauten Stadien bestreiten. Die Spielstätten sind gegen Brasilien die Rostow Arena (45.000 Plätze), gegen Serbien das Kaliningrad-Stadion (35.202 Plätze) und gegen Costa Rica das Stadion Nischni Nowgorod (44.899 Plätze).

Vom 14. Juni 2018 bis zum 15. Juli 2018 dürfen wir uns also wieder über ein internationales Turnier freuen!

Fussball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland – Schweiz in der Vorrunde

Wie erwähnt befindet sich die Schweiz an der WM 2018 in der Gruppe E, zusammen mit Brasilien, Costa Rica und Serbien. Vor allem das Duell mit dem fünfmaligen Rekord-Weltmeister Brasilien verspricht so einiges und wird sicher von vielen Schweizer Fans schon heissblütig erwartet! Ein Spiel gegen die Samba-Tänzer aus Südamerika gab es schon länger nicht mehr, das Letzte im August 2013, als Dani Alves unsere Farben im Joggeli per Eigentor sogar zum Sieg schoss. Noch etwas länger, über elf Jahre, zurück ist das Spiel gegen Kaka, Ronaldinho und Robinho (Bild). Die Schweiz verlor damals mit Zuberbühler, Lichtsteiner, Streller und Frei mit 1:2. Raten sie, wer das Tor für die Schweiz schoss? Richtig! Wieder ein Brasilianer und wieder der Rechtsverteidiger – Ex-Inter-Star Maicon war es.

SRF-Moderator Sascha Ruefer sprach am TV von „Losglück“. Nun, ein Weiterkommen liegt absolut drin. Jedoch sollten die Serben und auch die Mittelamerikaner aus Costa Rica auf keinen Fall unterschätzt werden. Mit Aleksandar Prijovic (Ex-Sion-Stürmer) bei Serbien und Yeltsin Tejeda (Lausanne) bei Costa Rica gibt es, wenn sie es ins endgültige Kader schaffen sollten, gegen beide Nationen spezielle Bezüge zur Schweiz. Wir sind gespannt auf das Abschneiden der Schweiz und hoffen vorerst auf ein Qualifizieren für die K.O.-Phase. Danach ist immer noch eine Steigerung gegenüber dem Achtelfinal-Out gegen Argentinien an der WM 2014 in Brasilien möglich.

Sonntag, 17. Juni 2018, 21:00 Uhr: Brasilien vs. Schweiz

Freitag, 22. Juni 2018, 20:00 Uhr: Serbien vs. Schweiz

Mittwoch, 27. Juni 2018, 21:00 Uhr: Schweiz vs. Costa Rica

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