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SC Bern vs. Växjö Lakers 3:2

Der SCB ringt zu Hause die Schweden mit 3:2 nieder

 

Der SCB hat gegen die Växjö Lakers im Viertelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League mit 3:2 gewonnen und sich damit gute Chancen auf eine Halbfinal-Qualifikation bewahrt.

Tabellenführer aus der Schweiz gegen Tabellenführer aus Schweden: Die Affiche im Viertelfinal der Champions Hockey League zwischen dem SCB und den Växjö Lakers hatte einiges in Aussicht gestellt. Und die Zuschauer bekamen in der PostFinance-Arena mindestens das, wenn nicht mehr zu sehen. Die Schweden zeigten ihre Stärken von Beginn an bei personellem Gleichstand eindrücklich auf, doch der SCB hielt gut dagegen. Und: Das Team von Kari Jalonen nützte bereits die erste Powerplay-Gelegenheit zum Führungstreffer durch Gaëtan Haas. Was in einem Spiel, in dem aufgrund der taktischen Abgeklärtheit beider Teams kein Torreigen zu erwarten war, einige Bedeutung hatte. Auch im zweiten Drittel bestätigte sich, dass gegen die Schweden bereits kleinste Ungenauigkeiten genügten, um in Schwierigkeiten zu geraten. Doch der SCB präsentierte nun mehr Präzision als noch im Startdrittel und konnte seine Führung dank einem zweiten Überzahltor durch Simon Bodenmann sogar auf 2:0 ausbauen. Mit aussichtsreichen Perspektiven für eine gute Ausgangslage im Rückspiel startete der SCB ins Schlussdrittel. Doch dann gelang Växjö innerhalb von zweieinhalb Minuten der Ausgleich. Doch mit einem perfekt getimten Querpass ermöglichte Mark Arcobello Verteidiger Ramon Untersander vier Minuten vor Schluss doch noch den Siegestreffer. So kam der SCB nach einer ausgezeichneten Leistung gegen die beeindruckend starken Växjö Lakers am Ende doch noch zu einem verdienten Vollerfolg und einer positiven Ausgangslage im Rückspiel. Die zweite Begegnung gegen das Team aus der südschwedischen Universitätsstadt mit 65'000 Einwohnern findet am Dienstag, 12. Dezember um 18.30 Uhr in Växjö statt.

SC Bern – Växjö Lakers 3:2 (1:0, 1:0, 1:2)

PostFinance-Arena. – 13629 Zuschauer. – SR Vikman (FIN), Salonen (FIN) / Kovacs, Obwegeser. – Tore: 3. Haas (Blum/Ausschluss Carnbäck) 1:0. 28. Bodenmann (Raymond, Haas/Ausschluss Shinnimin) 2:0. 44. Fröberg 2:1. 47. Rosén (Kiiskinen) 2:2. 56. Untersander (Arcobello) 3:2.

Strafen: Bern 4-mal 2 Minuten, Växjö 6-mal 2 Minuten plus 5 Minuten plus Spieldauerstrafe (Welch/Check gegen den Kopf).

Bemerkungen: Bern ohne Hischier, Pyörälä (verletzt), Kämpf (krank) und Burren (überzählig).

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Noreau, Gerber; Andersson, Krueger; Kamerzin; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Bodenmann, Ebbett, Morin; Raymond, Haas, Scherwey; Berger, Heim, Randegger.

Växjö: Fasth; Högberg, Lundberg; Persson, Bohm; Nilsson, Welch; Madsen; Calof, Rosén, Pettersson; Brodecki, Shinnimin, Kiiskinen; Rondberg, Fröberg, Reddox; Netterberg, Josefsson, Carnbäck.

First Star: Tristan Scherwey (SCB): Der Offensivspieler des Heimteams war omnipräsent. Er tauchte immer wieder gefährlich vor dem Tor von Fasth auf. Ein Tor blieb im zwar verwehrt, jedoch zeigte er mit seinem Willen und seiner Spielfreude, wie nach drei Niederlagen in Serie gekämpft werden muss.

Second Star: Robert Rosén (Växjö): Der Anschlusstreffer war erzielt, da stand Rosén alleine neben dem Tor von Genoni und vergab die Riesenchance! Wenige Sekunden später kam er erneut an den Puck und machte es dann besser. Mit seinem Ausgleichstreffer kam nochmals Spannung auf und die Partie war wieder offen.

Third Star: Leonardo Genoni (SCB): Bis in die 43. Minute hielt Genoni dicht. Danach musste er zwar gleich zwei Mal hinter sich greifen, zeigt aber ansonsten mit 32 Paraden eine hervorragende Partie. Der Torhüter der Berner wirkte über die gesamte Spielzeit sehr sicher. Diese Sicherheit wird der SCB auch am nächsten Dienstag im Rückspiel gebrauchen können.

Loser: Noah Welch (Växjö): Als sein Team mit 0:2 hinten lag, liess er seine Emotionen überhand nehmen und kassierte dafür eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Rüfenacht liess sich nicht auf den Kampf ein, trotzdem liess der Schwede nicht ruhig und musste vom Eis. Damit schwächte er sein Team vorerst und Bern hätte dies beinahe zum dritten Treffer genutzt.

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