Heftige Verluste beim FC Wil

Türken richteten 19,5-Millionen-Schaden an

Bei der GV des FC Wil präsentierte der Challenge-League-Verein am Montag erstmals Zahlen über die türkische Investorengruppe, die den FC Wil im Sommer 2015 übernommen hatte.

Insgesamt haben die Türken um Geldgeber Mehmet Nazif Günal und Präsident Adullah Cila in ihrer „Amtszeit“ 19,5 Millionen Franken ausgegeben, allein für Personalkosten der ersten Mannschaft 7,5 Millionen Franken. Anfang Februar 2017 liessen die Türken den Verein im Stich und hauten bei Nacht und Nebel ab.

Das an der GV ausgewiesene Jahresdefizit im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017 beträgt 8,6 Millionen Franken. Das negative Eigenkapital stieg 20,1 Millionen Franken, das aber wegen buchhalterisch sogenannten Rangrücktritten gedeckt ist. Das aktuelle Budget der 1. Mannschaft beträgt 2,5 Millionen Franken.

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