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Präsident Alain Joseph verkaufte seine Anteile an Ineos

Milliardenschweres Unternehmen übernimmt Lausanne-Sport

Der Super-League-Klub Lausanne-Sport wechselt wie erwartet den Besitzer. Neu hat ein Chemie-Gigant das Sagen.

Der bisherige Präsident Alain Joseph verkaufte seine Anteile an das Chemie-Unternehmen Ineos, wie er an einer Pressekonferenz am Hauptsitz von Ineos im waadtländischen Rolle bekanntgab. Über den Kaufpreis herrscht Stillschweigen.

Neuer Präsident von Lausanne-Sport und damit Nachfolger von Joseph wird David Thompson, der CEO von Ineos. Thompson will in den nächsten drei bis vier Wochen über die genaue Hierarchie informieren. Seine Zielsetzung ist hoch, er strebt mit dem Verein die Rückkehr auf die europäische Bühne an.

Drei bis vier Neuverpflichtungen und einen technischen Direktor für die nächste Saison

Deshalb beabsichtigt er, für die nächste Saison drei bis vier erfahrene Spieler zu verpflichten. Ausserdem will er Trainer Fabio Celestini, der an der Pressekonferenz in Rolle ebenfalls zugegen war, einen technischen Direktor zur Seite stellen. „Das neue Stadion (das 2019 fertig sein soll, die Red.) ist eine grosse Chance“, sagte Thompson. Aktuell liegt Lausanne in der Super League auf dem 6. Tabellenplatz.

Joseph war seit Mai 2013 an der Klubspitze. Er folgte auf Jean-François Collet, unter dem er seit 2007 Vizepräsident war. Der Kontakt mit dem neuen Besitzer bestand seit dreieinhalb Monaten. „Es ist eine echte Erleichterung, einen Käufer gefunden zu haben“, so Joseph.

Ineos, das 17'000 Mitarbeiter beschäftigt und einen Umsatz von 40 Milliarden Dollar erwirtschaftet, ist auch Hauptsponsor beim Eishockey-Klub HC Lausanne. Thompson versicherte, dass der Kauf von Lausanne-Sport keinen Einfluss auf das noch bis 2019 dauernde Engagement beim LHC hat.

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