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Die Tops und Flops zum WM-Barrage-Rückspiel

Verteidigung überzeugt, Offensive enttäuscht

First Star: Ricardo Rodriguez (Schweiz).

Der Aussenverteidiger verbrachte eigentlich einen eher geruhsamen Abend. Erst in der zweiten Halbzeit forcierten die Nordiren ihr Angriffsspiel über die Flügel, womit sie aber zumindest Rodriguez nicht aus der Ruhe bringen konnten. Es lief bereits die zweitletzte Minute Nachspielzeit, als sich der Mann vom AC Milan zum Helden krönen konnte: Geschätzte zwei Zentimeter vor der Torlinie rette er für seinen geschlagenen Keeper. In der Barrage war auf den Mann aus Schwammendingen definitiv Verlass! 

 

Second Star: Xherdan Shaqiri (Schweiz).

Der Mann von Stoke City ist und bleibt der technisch beschlagenste Spieler in diesem Schweizer Kollektiv! Zusammen mit Stephan Lichtsteiner dominierte der Kraftwürfel das Geschehen auf der rechten Aussenbahn. Immer wieder schlug er gefährliche Flanken zur Mitte, welche aber sowohl Seferovic, als auch Zuber nicht in Tor umzumünzen wussten. Nur seine Distanzschüsse wollten heute nicht wirklich gefährlich werden. Die Party in Basel wurde aber dennoch erst durch die engagierte Leistung von „Shaq“ so richtig lanciert! 

 

Third Star: Manuel Akanji (Schweiz).

Wie schon im Hinspiel kam der Winterthurer auch heute wieder zu einem Startelfeinsatz. Der junge Innenverteidiger zeigte sich im Rückspiel mindestens so abgeklärt, wie in Belfast und musste sich in kaum einem Zweikampf geschlagen geben. Das Zusammenspiel mit Fabian Schär funktioniert so gut, als hätten die beiden nie etwas anderes gemacht. Zu bemerken gilt es, dass Akanji mit guter Übersicht und präzisen Diagonalpässen auch im Offensivbereich seinen Teil zum Spiel beitrug. Alles in allem eine absolute Verstärkung für die Nati! 

Loser: Blerim Dzemaili (Schweiz).

Eigentlich wäre es dem MLS-Söldner zu wünschen gewesen, dass sein Auftritt im Barrage-Rückspiel etwas positiver ausfallen würde. Und Dzemaili konnte sich tatsächlich mehr Spielanteile sichern, als noch in Belfast. Er kämpfte, er lief und er holte viele Bälle zurück. Zu bemängeln gilt es aber, dass die letzten Pässe in die Schnittstelle einfach nicht ankommen wollten. In der 60. Minute wurde der Regisseur dann ausgewechselt. Nicht nur wir hoffen an der WM in Russland auf bessere Auftritte von Blerim Dzemaili! 

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