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Die Schweizer körperlich und geistig auf der Höhe

Xhaka: “Wir waren vor allem mental parat“

Der Schweizer Auftritt in Nordirland ist nicht primär aufgrund des (zu) knappen Resultats ein starker. Das Team überzeugt, indem es sich körperlich und geistig auf der Höhe zeigt.

60 Minuten klar überlegen

Die Gangart des Gegners und die sehr defensive Ausrichtung waren bekannt. Entsprechend hatte sich das Schweizer Team auf die heikle Aufgabe in Belfast vorzubereiten. Die Hausaufgaben wurden erledigt, die SFV-Auswahl war dem Heimteam während „60 Minuten klar überlegen“, wie es Captain Stephan Lichtsteiner formulierte.

Granit Xhaka führte den Sieg auf zwei Faktoren zurück. „Wir haben eine andere Seite von uns gezeigt“, sagte der Taktgeber im Mittelfeld. „Wir waren kämpferisch sehr stark. Und vor allem waren wir mental parat.“ Der Arsenal-Spieler verwies in diesem Zusammenhang auf die Zeit nach dem Führungstreffer in der 58. Minute. „Der Trainer hat uns darauf vorbereitet, dass wir Phasen haben würden, in denen wir fussballerisch nicht glänzen. Da mussten wir beissen.“

Wir versuchten Fussball zu spielen, konnten unser Spiel aufziehen und wir liessen kaum eine Torchance zu

Für Fabian Schär, der mit seinem harten Foul nach weniger als fünf Minuten und der folgenden Verwarnung ein frühes Signal Richtung Gegner abgab, war der Sieg verdient. „Wir waren über 90 Minuten besser. Wir versuchten Fussball zu spielen, konnten unser Spiel aufziehen und wir liessen kaum eine Torchance zu.“

Wir haben unseren Beitrag dazu geleistet, dass sie ihre Stärken nicht ausspielen konnten

Dass die Nordiren kaum zur Geltung kamen und ohne Ball besser spielten als mit, hatte einen konkreten Grund. „Wir haben unseren Beitrag dazu geleistet, dass sie ihre Stärken nicht ausspielen konnten.“ In Sicherheit wiegt sich der Innenverteidiger von La Coruña gleichwohl nicht. „Es ist eine gute Ausgangslage, klar. Aber 1:0 ist ein trügerisches Resultat. Es ist noch nichts entschieden.“

Nordirland wird am Sonntag im Rückspiel in Basel offensiver agieren müssen, was der Schweiz ziemlich sicher mehr Platz bieten wird. „Wir müssen den Sack so früh wie möglich zumachen“, forderte Xhaka deshalb.

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