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Models bei der Gruppenaufteilung

Sexismusvorwürfe: Kuriose Auslosung bei den Next Gen Finals

Am Dienstag starten in Mailand die Next Gen ATP Finals, das neuste Experiment des Männertennis. In Norditalien messen sich dabei die vielversprechendsten Jungprofis im Tenniszirkus.

Ausserdem wird beim neuen Turnier gleich eine ganze Reihe an neuen Regeln getestet, die sich in Zukunft auch an den anderen Turnieren etablieren können. Kein Wunder also sind alle Augen auf die Next Gen Finals gerichtet.

Der Start ins Turnier verlief allerdings alles andere als optimal. So kam bereits am Montag Kritik auf – also bevor der Ball überhaupt zum ersten Mal übers Netz flog.

Grund dafür war die etwas kuriose Auslosungszeremonie. So wurde nicht etwa mit Kugeln gelost – sondern mit Models. Jeder der Jungspunde suchte sich dabei eine Dame aus, die entweder ein „A“ oder ein „B“ mit sich trug und so bestimmte, in welcher Gruppe der jeweilige Spieler landet. 

Diese Aktion sorgte aber in den sozialen Netzwerken für rote Köpfe. Die ATP wurde hart kritisiert, nicht nur von Fans, sondern auch von aktiven und ehemaligen Profis und Persönlichkeiten im Tenniszirkus:  

Mittlerweile hat sich bereits die ATP mit einem Statement zu Wort gemeldet und sich offiziell für die missglückte Show entschuldigt. Die Models seien eine Hommage an die Modestadt Mailand gewesen. Trotzdem war das sicher nicht der Start ins neue Turnier, den sich die Tennisfans erhofft haben.

Bei aller Kritik ging dabei fast der eigentliche Grund für die Show unter – die Gruppenauslosung. In der Gruppe A misst sich der bestklassierte Andrei Rublev mit Denis Shapovalov, Hyeon Chung und Gianluigi Quinzi, in die Gruppe B wurden Karen Khachanov, Borna Coric, Daniil Medvedev und Jared Donaldson gelost.

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