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Busse und Platzsperre nach Angriff gegen Fringer

Doppelte Sanktion gegen Constantin – Busse und Sperre

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League belegt den Präsidenten des FC Sion, Christian Constantin, mit 100'000 Franken Busse und einer Platzsperre von 14 Monaten ab Inkrafttreten des Entscheids. Damit sanktioniert die DK den tätlichen Angriff auf Teleclub-Fussballexperte Rolf Fringer vom 21. September 2017 im Nachgang der Partie FC Lugano – FC Sion.

Die DK beurteilt dies als „klaren und schwerwiegenden Verstoss gegen die Verhaltensregeln des Schweizerischen Fussball-Verbandes“. Da Constantin vor neun Jahren in einem ähnlichen Fall schon einmal für vier Monate gesperrt worden war, damals war es ein nie restlos aufgeklärter Angriff auf einen Schiedsrichter-Assistenten in Kriens, fiel das Urteil nun umso härter aus.

Klubführung ist ihm jedoch nicht untersagt worden

Constantin darf sich gemäss dem Urteil der DK an Spieltagen auch nicht auf den Tribünen der Stadien aufhalten. Dass er den FC Sion während der 14-monatigen Sperre im Hintergrund weiterhin leitet, kann die Swiss Football League allerdings nicht verhindern. Faktisch bedeutet das Urteil, dass Constantin sein Amt als Präsident nur an den Spieltagen und nur während rund zwei bis drei Stunden nicht offiziell ausüben kann.

Ausserdem belegt die DK Constantin mit einer Busse von 100'000 Franken. Das Verfahren gegen Constantins Sohn Barthélémy, den Sportchef des FC Sion, läuft noch. Barthélémy Constantin soll vor dem Angriff seines Vaters gegenüber Fringer Morddrohungen ausgesprochen haben – so zumindest lautet der Vorwurf.

Gegen das Urteil kann Constantin innert fünf Tagen Rekurs einreichen. Dieser Rekurs hätte allerdings keine aufschiebende Wirkung. Das Urteil bleibt demnach bis zu einem allfälligen Urteil der Rekursinstanz gültig.

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