Diamond League

Lea Sprunger enttäuscht zum Abschluss der Diamond League

Der WM-Fünften Lea Sprunger missglückt in Brüssel der Finallauf in der Diamond League über 400 m Hürden.

Die Westschweizerin wurde in einer für sie schwachen Zeit von 55,98 Sekunden Siebente. Sprunger, die in diesem Sommer fünf Mal unter 55 Sekunden geblieben war und in Lausanne ihre Bestzeit auf 54,29 gesenkt hatte, fand ihren Schrittrhythmus nicht wie gewünscht. Der 7. Rang trug der Schweizerin noch ein Preisgeld von 3000 Dollar ein.

„Sehr schlecht. Ich war von Beginn an nicht im Rennen“, sagte Sprunger. Die schwache Leistung hatte wohl auch mit einem Wechsel des Schrittmusters zu tun. Die EM-Dritte lief, so der Plan, bis zur siebenten statt bis zur fünften Hürde im 14er-Rhythmus. Erst danach wechselte sie auf 15 Einheiten. „Ich habe, auch mit Blick auf die kommende Saison, etwas getestet. Aber es war kein guter Tag“, meinte die 27-Jährige. Auf der Zielgeraden passte gar nicht mehr viel zusammen. Vor der letzten Hürde musste Sprunger den Schwung raus nehmen. Ihr starker Endspurt blieb somit aus.

Dass auch zum Saisonabschluss und trotz regnerischen Wetters Top-Zeiten möglich sind, bewies Zuzana Hejnova. Die Tschechin lief in 53,93 Sekunden Saisonbestzeit und scheiterte nur um 4 Hundertstel an der Weltmeisterin Dalilah Muhammad aus den USA.

 Preisgeld von 3000 Dollar ein.



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