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Sieg über 5000 Meter

Mo Farah gewinnt bei Abschiedsvorstellung auf der Bahn

Mo Farah feierte bei seinem letzten Rennen auf der Bahn einen Sieg – dies nach einem überaus packenden Finish. Ruth Jebet realisiert derweil eine Jahresweltbestleistung.

Mo Farah, der viermalige Olympiasieger aus Grossbritannien, setzte sich über 5000 m bei Weltklasse Zürich in 13:06,05 Minuten durch und beendete seine Karriere auf der Bahn so standesgemäss. Platz 2 ging an den Amerikaner Paul Chelimo vor dem Weltmeister Muktar Edris aus Äthiopien. Die ersten drei waren lediglich durch vier Hundertstelsekunden getrennt.

Farah wird künftig Rennen über die Marathon-Distanz an den Start gehen. Neben seinen vier Olympiasiegen errang er als Bahn-Athlet sechs WM-Titel, den letzten Anfang August über 10'000 m in London, sowie fünf EM-Goldmedaillen.

Jebeth brilliert mit toller Zeit

Ruth Jebet realisierte über 3000 m Steeple die zweitbeste je gelaufene Zeit. Sie wurde im Letzigrund in 8:55,29 Minuten gestoppt, womit sie nur nur 2,51 Sekunden über ihrem vor einem Jahr in Paris aufgestellten Weltrekord blieb. Die erst 20-jährige Athletin aus Kenia, die für Bahrain startet, liess ihren Konkurrentinnen keine Chance. Die Weltmeisterin Emma Coburn aus den USA wurde Vierte.

Shaunae Miller-Uibo von den Bahamas, die Olympiasiegerin 2016 über 400 m, setzte sich über 200 m in 21,88 Sekunden mit Landesrekord vor der 200-m-Olympiasiegerin Elaine Thompson aus Jamaika (22,00) und vor Marie-Josée Ta Lou von der Elfenbeinküste (22,09) durch.

Miller-Uibo mit überraschendem Sieg

Derweil Miller-Uibo die zweitbeste Zeit in diesem Jahr über 200 m realisierte (nach der US-Amerikanerin Tori Bowie), kam Dafne Schippers, die niederländische Weltmeisterin über die halbe Bahnrunde, nicht über Rang 4 hinaus. Die Bernerin Mujinga Kambundji erreichte den 6. Rang. Sie blieb in 22,71 Sekunden 29 Hundertstelsekunden über ihrer persönlichen Bestleistung.

Weltmeister Justin Gatlin kam im 100-m-Rennen in 10,04 Sekunden nicht über den 4. Rang hinaus. Der Amerikaner blieb sieben Hundertstelsekunden hinter dem siegreichen Briten Chijindu Ujah. Wie Ujah in 9,97 Sekunden gestoppt wurde Ben Youssef Meité. Der Sprinter von der Elfenbeinküste verpasste den Sieg nur um eine Tausendstelsekunde. Dritter wurde Ronnie Baker aus den USA (10,01). Der Schweizer Rekordhalter Alex Wilson (Old Boys Basel) brach den Sprint früh ab.

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