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Das waren die denkwürdigsten Momente der letzten zwei Wochen

Verletzungen, strahlende Sieger und alte und junge Überflieger

Wimbledon 2017 ist bereits schon wieder Geschichte! Doch das prestigeträchtige Turnier in England lieferte uns viele denkwürdige, schöne, traurige und auch schmerzhafte Momente und unzählige Highlights gab es zu bestaunen.

Wir haben in der Galerie einige rausgepickt und wünschen dir viel Spass mit der Erinnerung und dem Wiedererleben dieser Momente…

Stan Wawrinka scheidet früh aus

Wimbledon 2017 war nicht das Turnier des Stan Wawrinka. Leicht verletzt muss sich der Schweizer dem jungen Russen Daniil Medvedev in der ersten Runde geschlagen geben. Nach vier Sätzen musste Stan the Man seinen Traum vom Karriere-Grand-Slam begraben – vorerst. 

Medvedev sorgt für Eklat

A propos Daniil Medvedev. Der Russe schied seinerseits in der zweiten Runde gegen Ruben Bemelmans aus Belgien in fünf Sätzen aus. Dabei sorgte er für einen Eklat. Weil er mit der Leistung des Schiedsrichters nicht zufrieden war, nahm er nach dem Match sein Portemonnaie hervor und schmiss dem Unparteiischen einige Münzen hin. Dafür wurde er von der ITF mit einer Busse belegt: 15’000 Dollar musste der Youngster für sein unsportliches Verhalten hinblättern.

 

Sebastian Ofner erreicht sensationell die 3. Runde

Obwohl er in seinem Leben noch nie auf Rasen gespielt hat, obwohl er vor seinem Qualifikationsmatch nur 2 Stunden trainiert hatte, obwohl er erst seit seinem Abitur ernsthaft Tennis spielt stürmte die Noch-Weltnummer 217 Sebastian Ofner durch die Qualifikation, besiegte in Runde 1 spektakulär Thomaz Bellucci (ATP 55) und in Runde 2 noch spektakulärer Jack Sock (ATP 18).

Was für ein Ding!

In der 3. Runde war gegen Alexander Zverev (ATP 12) zwar Schluss, aber Ofner hat sich trotzdem auf die Spickzettel der Sponsoren und Tennisexperten gespielt. Seien wir gespannt, zu was der junge Österreicher noch fähig ist.

 

Tomic leistet sich den nächsten Aussetzer

Auch Bernard Tomic wurde gebüsst. Und zwar hatte der 24-Jährige nach seiner Niederlage gegen Mischa Zverev an einer Pressekonferenz gesagt, er habe sich während dem Match gelangweilt. 15’000 Dollar auch für ihn, ausserdem beendete sein Schlägersponsor Head die Zusammenarbeit mit ihm.

 

Gilles Muller – der alternde Favoritenschreck

Gilles Muller spielt gutes Tennis auf Rasen, dass er aber so auftrumpfen kann, hätten sich die meisten nicht vorstellen können. Der 34-jährige Luxemburger spielt in diesem Jahr die beste Saison seiner Karriere und warf mit Rafael Nadal einen echten Star aus dem Favoritenkreis aus dem Turnier.

Im Viertelfinale war dann aber Schluss für Muller. Im Fünfsatz-Abnützungskampf endete das grandiose Turnier des Oldies gegen Federers Finalgegner Marin Cilic.

Djokovic und Co. – viele Verletzte in Wimbledon

Novak Djokovic steht stellvertretend für die vielen Spieler, die während dem Turnier aufgrund von verschiedenen Verletzungen und Blessuren aufgeben mussten und so aus dem Turnier ausgeschieden sind. Djokovic traf es im Viertelfinale in der Partie gegen Tomas Berdych, als er aufgrund von Ellbogen-Problemen aufgeben musste.

Besonders hart traf es Bethanie Mattek-Sands, die sich ihr Knie derart schlimm verletzte, dass sie operiert werden musste und wahrscheinlich eine lange Pause vor sich hat. 

Garbiñe Muguruza – die strahlende Siegerin

Garbiñe Muguruza gewann das Finale der Frauen hochverdient und problemlos gegen Venus Williams. Die US-amerikanische Tennis-Ikone war der Spanierin Muguruza vor allem im zweiten Satz unterlegen und so konnte sich Muguruza als neue Siegerin küren lassen.

Muguruza, die vor zwei Jahren noch an Serena Williams gescheitert war, freute sich natürlich extrem über den Titel und konnte sich auch gleich für die Niederlage gegen Serena rächen. Die Spanierin strahlte bis über beide Ohren und konnte den ersten Sieg einer Spanierin seit 1994 feiern.

König Federer zurück auf seinem Thron

Es ist kein Geheimnis, dass Wimbledon für Roger Federer noch eine etwas wichtigere Bedeutung hat als die anderen Grand-Slam-Turniere. Der „Rasen-König“ hatte sich schon zuvor mit seinen sieben Titeln in London zur Legende gemacht, das was dieses Jahr passierte, ist einfach unfassbar.

Federer, der erst sein zweites Grand-Slam-Turnier nach seiner Verletzung bestritt, galt bei den Buchmachern von Anfang an als Favorit, eine Rolle, die im Laufe des Turniers immer verständlicher wurde. Am Ende dieser zwei Wochen ist die Bilanz überragend: Erster Titel in Wimbledon seit 2012, keinen einzigen Satz abgegeben und sich auf dem heiligen Rasen mit acht Titeln zum alleinigen Rekordsieger gekrönt. Und all dies mit fast 36 Jahren.

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