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Wir liefern die Gründe für den Sieg

Darum schlägt Wawrinka Nadal und holt den 4. Grand-Slam-Titel

Stan Wawrinka steht nach einem beeindruckenden Turnier zum 4. Mal in einem Grand-Slam-Final.

Gegen Rafael Nadal ist der Romand der krasse Aussenseiter. Wir liefern die Gründe, weshalb sich Wawrinka am Ende dennoch gegen den Spanier durchsetzen wird.

Sein 4. Grand-Slam-Titel würde ihn in neue Sphären bringen

Es sind klingende Namen, die Männer, die vier Grand-Slam-Titel haben: Guillermo Vilas, Jim Courier, Manolo Santana und noch mehr. Mit diesen Legenden des Tennissports würde Stan gleichziehen. Das würde ihn in eine noch höhere Liga katapultieren.

Ausserdem würde er damit Andy Murray in Punkto Grand-Slam-Titel überholen. Der Schotte, der anders als Wawrinka zu den Big Four gezählt wird, hat drei Grand-Slam-Titel.

Die Fitness

Andy Murray gilt normalerweise als einer der physisch stärksten Spieler auf der Tour. Kein Wunder, bei diesem Spielstil. Wie ihn Stan Wawrinka im 5. Satz des Halbfinals an die Wand gespielt hat, auch nach über vier Stunden immer noch mit vollem Tempo Winner schlug und knallhart servierte. Das ist einfach nur eindrücklich. Dabei zeigte er keinerlei Abnützungserscheinungen. Kein Wunder sprechen seine Gegner, wie beispielsweise Gaël Monfils, davon, Stan sei ein Monster.

Das Ranking

Es geht in dem Final auch darum, wer die neue Weltnummer 2 wird. Novak Djokovic haben sowohl Rafael Nadal als auch Stan Wawrinka bereits distanziert. Aber der Schweizer könnte sich erstmals in seiner Karriere die Nummer 2 holen. Und vergessen wir nicht, die Nummer 1, Andy Murray, hat im zweiten Halbjahr enorm viele Punkte zu verteidigen. Da könnte für Stan gar die Weltnummer 1 winken. Der Titel an den French Open würde den Grundstein dazu legen.

Den grössten Verteidigungskünstler hat er schon aus dem Weg geräumt

Rafael Nadal gehört unzweifelhaft zu den besten Verteidigungskünstlern auf der Tour. Stan hat aber schon bewiesen, dass ihn das nicht vor grosse Probleme stellt, denn den allerbesten dieses Fachs hat er im Halbfinal auf beeindruckende Weise aus dem Weg geräumt: Andy Murray. Wer diesen Zermürbungskampf übersteht, der besteht auch gegen Nadal.

Das Mentale

Grand Slams sind Wawrinka-Terrain. Drei Finalteilnahmen, drei Siege. Wie kein Zweiter ist Stan dann parat, wenn es darauf ankommt. Das wird auch im Final gegen Nadal der Fall sein.

Er würde Roger Federer einen Gefallen tun

Mit seinem 18. Grand-Slam-Titel hat Roger Federer an den Australian Open Rafael Nadal im Kampf um den wichtigsten Rekord im Tennis distanziert. Der Spanier, der auch bereits 14 Titel der höchsten Kategorie gewonnen hat, könnte mit seinem 15. wieder gefährlich nahe an Federer herankommen. Stan Wawrinka würde seinem guten Freund und Teilzeit-Doppelpartner Federer einen grossen Gefallen tun, wenn er Nadal im Final besiegen würde.

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