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UHC Dietlikon vs. Piranha Chur 7:2

Piranha beisst auf Granit: Dietlikon holt sich den Titel

Die Frauen vom UHC Dietlikon krönen ihre Saison mit dem Meistertitel. Nach zwei erfolglosen Anläufen entthronen sie am Superfinal in Kloten Piranha Chur mit einem 7:2.

Für die Zürcherinnen ist es der sechste Meistertitel und nach dem Cupsieg Ende Februar das vierte Double der Vereinsgeschichte. Sie lösten damit ihre Rivalinnen aus Graubünden, denen sie seit 2012 in drei Playoff-Finals und zwei Superfinals um den Meistertitel unterlegen waren, von der Spitze des Schweizer Frauen-Unihockeys ab.

Überragende Spielerin auf dem Feld war Dietlikons Ligatopskorerin Andrea Gämperli, die in der 13. Minute das 1:1 erzielte und vier Treffer vorbereitete. Durch ein frühes Tor von Churs Captain Seraina Ulber waren die anfänglich nervös wirkenden Dietlikerinnen zunächst in Rückstand geraten.

Entscheidung in der Schlussviertelstunde

Ab dem Mitteldrittel übernahm das Team der ehemaligen Internationalen Simone Berner dann das Diktat. Die Entscheidung fiel aber erst in der Schlussviertelstunde, als Dietlikon mit einem Doppelschlag vom 2:1 auf 4:1 davonzog. Wie Ende Februar im Cupfinal (5:0) resultierte am Ende ein klares Ergebnis mit fünf Toren Differenz.

Der Machtwechsel hatte sich im Lauf der Saison angedeutet, nicht aber davor. Mit Petra Weiss und Michelle Wiki hatten zwei absolute Leistungsträgerinnen Dietlikon im Sommer Richtung Schweden verlassen. Derweil die seit Oktober ungeschlagenen Qualifikationssiegerinnen die Abgänge der beiden besten Skorerinnen, in Zahlen den Verlust von 88 Toren aus der letzten Saison, mit einer deutlich stabileren Defensive und einem starken Kollektiv auffingen, erreichte Piranha Chur sein Niveau aus den letzten Jahren trotz Kontinuität im Kader nicht mehr ganz. Nach fünf Meistertiteln in Folge mussten die Bündnerinnen Dietlikon im dritten Superfinal zum ersten Mal den Vortritt lassen.

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