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FC Thun vs. FC St.Gallen: Die Stars und der Loser

Schirinzi – Der überraschende Superstar beim Saibene-Abschied

Der FC Thun lässt beim Abschied von Trainer Jeff Saibene gegen den FC St.Gallen zwei Punkte liegen.

Die Berner Oberländer waren in der Stockhorn-Arena über weite Strecken die überlegene Mannschaft, mussten sich aber mit einem 2:2 begnügen – wir liefern die drei Stars und den Loser zur Partie…

First Star: Enrico Schirinzi (FC Thun).

Dass der 32-Jährige gegen St. Gallen überhaupt in der Startaufstellung stand, war der krankheitsbedingten Absenz von Christan Fassnacht geschuldet.

Mit seiner starken Vorstellung hat Schirinzi nun gewichtige Argumente, um auch beim nächsten Spiel in der Startformation zu stehen. Er erzielte das 1:0 in der 23. Spielminute gleich selbst und leitete während den gesamten 90 Minuten mehrere gefährliche Aktionen ein.

Second Star: Mickaël Facchinetti (FC Thun).

Der Aussenverteidiger war nicht nur in der Defensive, sondern auch in der Offensive einer der besten Thuner. Ausserdem sorgte er mit seinen Standards immer wieder für Torgefahr – wie etwa beim 2:2-Ausgleichstreffer in der 86. Spielminute, als sein Freistoss zum Treffer durch Dennis Hediger führte.

Third Star: Marco Aratore (FC St. Gallen).

Der 25-Jährige spielte zwar keine fehlerfreie Partie, doch in den entscheidenden Situationen hatte er stets seine Füsse im Spiel. In der ersten Halbzeit wurde sein missglückter Schuss zur idealen Vorlage für Albian Ajeti. In der zweiten Halbzeit stand er nach einer Hereingabe von Andreas Wittwer goldrichtig und musste nur noch einschieben.

Loser: Stefan Glarner (FC Thun).

Der rechte Aussenverteidiger war an diesem Sonntagnachmittag die Schwachstelle in Thuns Viererkette. Immer wieder bekundete Glarner Mühe im Zweikampfverhalten und im Stellungsspiel. Das 2:1 der St. Galler muss er auf seine Kappe nehmen, da er Andreas Wittwer im Strafraum ohne Gegenwehr ziehen liess.

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