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Nächste Chance heute im Cup-Knaller gegen Frankfurt

Startet Hadergjonaj nun durch? “Bin gekommen, um zu spielen!“

Am Wochenende war es soweit: Florent Hadergjonaj debütierte für den FC Ingolstadt in der Bundesliga – und wie. Beim verrückten 3:3-Unentschieden gegen Borussia Dortmund konnte der Schweizer Rechtsverteidiger gleich zeigen, was er eigentlich drauf hat.

Florent Hadergjonaj hat schwierige Wochen hinter sich. Der 22-Jährige wechselte im Sommer vom BSC Young Boys in die Bundesliga zum FC Ingolstadt. Dort musste sich der Langnauer allerdings 7 (!) Bundesliga-Partien lang gedulden, bevor er seine ersten Minuten in der höchsten Deutschen Fussballiga spielen durfte.

''Er hat so gespielt, als wäre es nicht sein 1. Bundesligaspiel''

Doch am vergangenen Wochenende kam die Gelegenheit: Da sein Konkurrent Tobias Levels immer wieder schlechte Leistungen zeigte, bekam Hadergjonaj ausgerechnet gegen Dortmund die Chance, in der Startelf zu spielen. Der U21-Nati-Spieler nutzte die Gelegenheit und lieferte gleich in seinem Debüt beim 3:3 einen Assist.

Wir haben gezeigt, dass wir mit einem der besten Gegner mithalten können

Nach der Partie wurde der Schweizer von Teamkollege und Ingolstadt-Captain Marvin Matip gelobt: ''Er hat so gespielt, als wäre es nicht sein erstes Bundesligaspiel''. Auch Hadergjonaj war mit der gezeigten Leistung zufrieden: ''Auf dieser Mannschaftsleistung können wir aufbauen. Wir haben gezeigt, dass wir mit einem der besten Gegner mithalten können'', so Hadergjonaj gegenüber dem Kicker.

''Wird nicht viel Platzbekommen''

Ist der Ex-YBler nun endlich in der Bundesliga angekommen? Nach dem gelungenen Einstand hat Hadergjonaj Lust auf mehr: ''Ich bin hierhergekommen, um zu spielen. Jetzt habe ich meine Chance gekriegt und konnte mich empfehlen'', meinte der 22-Jährige und fügte kämpferisch an: ''Ich will mich durchsetzen und Stammspieler werden.''

Die nächste Gelegenheit könnte Hadergjonaj bereits am Dienstagabend im Cup gegen Eintracht Frankfurt bekommen. Da trifft er auf seinen Nati-Kollegen Shani Tarashaj. Der Flügelflitzer ist nach seinem Tor am Wochenende gegen den HSV im Aufwind. Trotzdem will ihn Hadergjonaj stoppen: ''Er wird nicht viel Platz bekommen. Ich lasse mir schon etwas einfallen'', so die Kampfansage an den Ex-Hopper.

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