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Nach Saisonschluss

Und täglich grüsst das Murmeltier – die Kloten Flyers stehen erneut zum Verkauf

Die Kloten Flyers stehen offiziell zum Verkauf. Die Eigentümerin der Zürcher Unterländer ist auf der Suche nach einem Abnehmer.

Die kanadische Investorengruppe Avenir Sports Entertainment (ASE) gab in einem Communiqué bekannt, dass sie auf der Suche nach einem lokalen Besitzer für die Flyers sei. Laut der ASE sei ein auswärtiger Eigentümer nicht die richtige Struktur für erfolgreiches Spitzen-Eishockey in Kloten. Es sei wichtig, dass der Klub einen lokal ansässigen Eigentümer habe, der auch von den Fans volumfänglich unterstützt werde.

Weiter heisst es in der Mitteilung, die Angelegenheit werde nicht weiter kommentiert, bis erste Resultate vorzuweisen seien. 

Die ASE hatte die Kloten Flyers im April 2015 von Philippe Gaydoul übernommen. Bereits kurz nach der Übernahme verärgerten die neuen Eigentümer ihre Fans indem sie das ''Playoff-Ticketingmodell'' einführten. Die Preise der Saisonkarten wurden leicht nach unten korrigiert, dafür waren die Playoffs nicht mehr im Abo enthalten. Jeder Saisonkartenbesitzer erhält nun, nach Saisonschluss, eine Rechnung für die zwei gespielten Playoffheimspiele der Kloten Flyers.

Zuschauer haben genug

Diese Änderung stiess die Fans derart vor den Kopf, dass rund 1000 Saisonkarten weniger verkauft wurden, als in den Vorjahren. Zudem fiel der Zuschauerschnitt auf den Tiefstwert der NLA. Kaum verwunderlich, dass nun ein noch grösseres Loch in der Flyers-Kasse klafft. Die Gruppe rechnet in dieser Saison mit einem Verlust von rund sieben Millionen Franken.

Der Blick hatte ende der Woche noch von einem angeblichen Abstieg in die NLB geschrieben. In der Mitteilung der ASE steht weder etwas von einem solchen Vorhaben, noch scheint dies ein realistisches Szenario.

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