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Australian Open: Diese 10 Dinge haben wir gelernt

Katastrophen-Englisch, Hoffnungsträger und ein Kindskopf

Die Australian Open ziehen uns auch dieses Jahr in den Bann. Schon vor der entscheidenden Phase des Turniers haben wir einiges erfahren, beobachtet oder gelernt.

10 Dinge haben wir dabei herausgegriffen…

Jim Courier ist und bleibt der König der Interview-Unterhaltung

Dass Jim Courier für Channel 7 arbeitet, ist für das Australian Open ein Segen. Seine Platzinterviews sind praktisch immer unterhaltend. Spontan, ironisch oder auch einmal provokativ lässt er die Top-Spieler von ihren Standardsätzen abrücken und verleitet sie auch einmal zu ungewöhnlichen Aussagen.

Milos Raonic ist kunstinteressiert

Milos Raonic kann nicht nur aufschlagen wie ein Berserker, er ist auch kulturell bewandert. Während des Turniers besuchte er ein Museum, um sich Installationen des chinesischen Künstlers Ai Weiwei anzuschauen.

David Ferrer kann immer noch kein Englisch

Die Auslosung wollte es, dass David Ferrer bei dieser Austragung des Australian Open viel Aufmerksamkeit bekam. Dies, weil der spätere Viertelfinalist in der zweiten Runde der Karriere von Lleyton Hewitt ein Ende bereitete. Im Interview danach sollte sich der Spanier zum australischen Kämpfer äussern, was er in ziemlich unbeholfenem Englisch tat.

Er habe ein signiertes T-Shirt von Hewitt, erwähnte er dabei, worauf Jim Courier noch einmal nachfragen musste: Hatte Ferrer wirklich “T-Shirt“ gesagt (Video ab 2:31)?

Bernard Tomic ist und bleibt ein Kindskopf

Es war eine jener Side-Stories, die sich an grossen Turnieren jeweils in den Medien breit machen: Bernard Tomic reagierte wütend auf eine Aussage, die Roger Federer in Brisbane über ihn gemacht hatte.

Der Schweizer entschuldigte sich später teilweise, Tomics gekränkter Stolz zeigt aber, dass es ihm noch an Souveränität fehlt.

Serena Williams ist und bleibt eine Dramaqueen

Serena Williams ist die Dominatorin schlechthin im Frauen-Tennis. Auch am Australian Open marschierte die Amerikanerin bisher wieder ohne jegliche Mühe durch das Turnier, im Viertelfinal liess sie auch Maria Sharapova keine Chance.

Warum aber liess die 34-Jährige nach dem ersten Satz die Physiotherapeutin kommen, wo sie doch in dieser Phase sieben Games in Serie gewann? Wir erinnern uns: Ähnliches hatte sich auch schon beim French Open zugetragen, als Williams im Halbfinal gegen Timea Bacsinszky scheinbar kurz vor dem Zusammenbruch stand, um dann den dritten Satz mit 6:0 zu gewinnen.

Andy Murray ist nicht mehr einziger britischer Hoffnungsträger

Zum ersten Mal seit über 30 Jahren hat mit Johanna Konta eine Britin das Halbfinale eines Major-Turnieres erreicht. Die Nummer 47 der Welt überraschte mit dem Sieg über Venus Williams in der ersten Runde und nutzte danach die Chance, die sich ihr durch die Öffnung des Tableaus bot.

Es scheint, als dürfe sich Grossbritannien bald auch bei den Frauen wieder Hoffnungen auf Grand-Slam-Titel machen…

Rafael Nadal hat ein ernstes Problem

Letztes Jahr konnte man die ungenügenden Leistungen Nadals noch mit mangelnder Fitness oder anhaltender Verletzungssorgen erklären. Die Fünfsatzniederlage gegen Fernando Verdasco in der 1. Runde zeigte aber, dass das Problem tiefer legt.

Donna Vekic und Stan Wawrinka sollten endlich Klartext reden

Dass Donna Vekic und Stan Wawrinka ein Paar sind, ist mittlerweile eigentlich jedem klar. Auch am Australian Open nahm die junge Kroatin wieder in der Box des Romands Platz und fieberte mit ihm mit. Wawrinka spricht nicht gern über sein Privatleben. Dennoch wäre es an der Zeit, zumindest diesbezüglich Klarheit zu schaffen. Es würde den beiden bestimmt niemand verübeln.

Novak Djokovics Sohn Stefan schreit ''Mama'', wenn er seinen Vater im TV sieht

Mit dieser Anekdote belustigte die serbische Nummer 1 das Publikum in der Rod Laver Arena nach seinem Sieg über Kei Nishikori. “Ich finde das immer noch süss“, sagte Djokovic dazu. Wie lange noch?

Linienrichter leben gefährlich

Es ist nicht immer leicht als Linienrichter: Wie soll man gleichzeitig genau hinschauen, “Out“ rufen und dem Ball ausweichen? Beim Match zwischen Roger Federer und Tomas Berdych erging es einem Mann nicht so toll…

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